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Dirk Müller: Dieser Crash ist kein Zufall – die große Umverteilung!

Gastbeitrag, vom 05.04.2021
Autor: Markus Fugmann

Dirk Müller gilt als „Crash-Prophet“ – und nun ist vieles von dem eingetreten, was „Mr. Dax“ vorausgesagt hatte. Er ist darüber hinaus nun der einzige dieser „Crash-Propheten“, der derzeit als Vermögensverwalter nicht enttäuscht (im Gegensatz zu Friedrich&Weik und vor allem dem derzeit schwere Verluste erleidende Max Otte).

Das schafft Dirk Müller, indem er sein Aktien-Portfolio mit Short-Positionen in Futures absichert – fallen die Aktienmärkte, fällt zwar auch der Wert seines Aktienportfolios, aber die über den Future eingegangene Shortposition kann das kompensieren. Die Gewinne aus der Short-Positionierung in Futures investiere er nun Stück für Stück in Aktien, die er für zukunftsfähig hält.

Dirk Müller: Dieser Crash ist kein Zufall

Dieser Crash, so Dirk Müller, sei kein Zufall – und in gewisser Weist sogar gewollt. Müller macht das daran fest, dass nach der Zinssenkung der Fed auf 0% an einem Sonntag Abend, die Aktienmärkte daraufhin einbrachen – ohne dass das sogenannte „plunge protection team“ eingegriffen habe, das ansonsten in jeder kritischen Maarkt-Phase mit Stützungskäufen eingegriffen habe. Man wollte damit eine Lektion erteilen, so Dirk Müller. Der Crash werde nun „selbstorchestiert“ abgezogen, weil das Finanzsystem ohnehin völlig überspannt gewesen sei. Nun müsste viele alles verkaufen – diejeningen mit „tiefen Taschen“ dagegen stünden nun schon bereit, um dann zu viel günstigeren Preisen zu kaufen. Es passiere also derzeit eine große Umverteilung, vor allem hin zu großen Konzernen wie Amazon.

Die Hyperinflation kommt

Wir haben, so Dirk Müller, derzeit einen Angebotsschock zusammen mit einem Nachfrageschock, kombiniert mit einer Pandemie – das gab es in dieser Kombination nicht einmal in der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 und folgende. Was wird nun passieren? Nach einem deflationären Schock, der schon deshalb entstehe, weil alle alles verkaufen müssten, komme es dann zu einer Hyperinflation – ähnlich wie in Deutschland in den Jahren 1922/23. Immer mehr Liquidität, das die Notenbanken bereit stellen, treffe dann auf ein nach wie vor eingeschränktes Angebot.

Was also tun? Man müsse, so Dirk Müller, schon jetzt beginnen in Sachwerte wie Aktien und Gold investieren. Denn es sei sehr gut möglich, dass die Börsen für eien Zeit schließen würden, sodass dann Anleger in der Hyperinflation keine Möglichkeit mehr hätten, etwa Sachwerte wie Aktien zu kaufen.

Ob man allen Thesen von Dirk Müller zustimmt oder nicht – ein bemerkenswertes Interview: Zum Video

 

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