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Bricht der Euro der EU das Genick? Ein charttechnischer Ausblick!

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 06.04.2021

Nahezu mustergültig hat der Euro gegenüber dem US-Dollar die jüngste Analyse umgesetzt. Lediglich das leichte Unterschreiten der 0.62-Unterstützung (1.1739 USD) stellt eine, wenn auch nur leichte Verletzung der letzten Prognose dar. Auch wen sich an den kommenden Wochen, vielleicht auch Monate, ein optimistisches Flair über den Euro legen wird, bleibt die Gemeinschaftswährung innerhalb einer Korrektur gefangen. Im oberen Langzeitchart habe ich meine Sichtweise und damit eine relativ negative Perspektive aufgezeigt. Aktuell besteht noch kein Grund, um in Panik zu verfallen.

Euro/USD Langzeitchart, 24.10.2020


Ausblick:

Momentan unternimmt der Euro den Versuch, einen Boden auszubilden. Die Entwicklung der letzten Tage deutet auf eine leichte Erholung hin, in deren Verlauf das 0.62-Retracement bei 1.1827 USD erreicht werden könnte. Erst ein Schlusskurs über diesem Widerstand kann als ein ernst zu nehmendes Entwarnungssignal angesehen werden. Dieser Schritt ist ohne Weiteres möglich, doch deutet das bereits eingangs erwähnte Unterschreiten der Unterstützung bei 1.1739 USD (0.62-Retracement) auf ein negatives Szenario hin.

Natürlich sollte der kleine Ausrutscher nicht überbewertet werden. Sollte es dem Euro gelingen, das 1.00-Retracement bei 1.1885 USD zu erreichen, kann Welle (e) als abgeschlossen angesehen werden. Gleichbedeutend würde mit der kleinen (e) auf die eine Stufe höhere (C) abgeschlossen, sodass dadurch einem etwas größeren Ansteigen die Tür aufgeschlagen würde. Scher zu sagen, zu welchem Szenario sich der Euro entscheiden wird.

Fazit:
Der Euro bewegt sich innerhalb einer Korrekturformation und wird diesen Zustand im Verlauf der folgenden Wochen nicht verlassen können. Ein kleines Signal entsteht erst über 1.1885 USD. Weitere Signale entnehmen Sie der Übersichtstabelle.

Euro/USD (ISIN: EU0009652759), aktueller Chart

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