mdr2uhibpvtcb1nkmkim

„Wir befinden uns in einer Blase!“ Börse: Jens Erhardt

Ein Video-Beitrag von Jens Erhardt, vom 19.05.2021

Jens Erhardt über die weiteren Aussichten für die Börse

Eines ist dem Vermögensverwalter Jens Erhardt klar: wir befinden uns in einer Blase, das „Fundamentale sieht alles andere als gesund aus“, die hohen Bewertungen seien lediglich durch die Liquidität der Notenbanken bedingt. Aber noch sei die Party nicht ganz vorbei – weil die Notenbanken noch lange warten würden mit dem Ausstieg. Zumal es derzeit keine Alternative zu den Aktienmärkten geben würde: „Wenn man jetzt Aktien verkauft – was macht man dann?“.

Aber dennoch dürfte die Börse es demnächst schwer haben – schon das Tapering dürfte die Märkte schocken:

38639541

Bund-Future: Steht die Anleihe vor dem totalen Ausverkauf, oder wendet sich das Blatt?

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 19.05.2021

Die Bewegungen, welche im Verlauf seit der letzten Analyse im Bund-Future zu verzeichnen sind, wollen sich nicht so recht in die gängigen Elliott-Wellen-Muster einfügen; jedenfalls nicht auf den ersten Blick. In der jüngsten Betrachtung hatte ich eine scharfe Korrektur und einen sich daran anschließenden Aufwärtstrend prognostiziert. Bislang hat sich zumindest der erste Teil realisiert, wenngleich mit einer anderen Struktur als erwartet. Ungebrochen bleibt indes der seit´07 laufende Aufwärtstrend.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; Bund-Future

Euro-Bund-Future (ISIN: DE0009652644), vom 18.12.2015

Ausblick:
Die seit ca. zwei Jahren laufende seitliche Korrektur hat die Ausbildung von Welle (4) der größeren (C) zur Aufgabe. Diese sich dreiteilig in Form eines Flats ausformende (abc) Welle (4) steht aktuell an der 1.00-Unterstützung (168.28 Prozent). Dieser Bereich kann durchaus schon die Trendwende einleiten, doch besteht auch weiterhin noch die Möglichkeit der Fortführung der Korrektur. Sollte sich der Bund-Future zu einem nachhaltigen Bruch dieses Levels entscheiden, steht das große 0.24-Retracement (163.29 Prozent) auf der Agenda.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; Bund-Future

Euro-Bund-Future (ISIN: DE0009652644), vom 20.03.2020

Aus diesem Grund sind die Bezeichnungen (c; 4) doppelt dargestellt. Die untere Trendkanallinie liefert der im Chart dargestellten Variante massiven Support, sodass ein unvermitteltes Durchbrechen nicht zu erwarten ist. Die endgültige Bestätigung über den Abschluss von (c) liefert indes erst ein Schlusskurs über dem 0.50-Widerstand (aktuell 173.61 Prozent). Bis dahin bleibt die Korrektur das bestimmende Szenario. Größere Gefahren stellen sich sofort mit Bruch der 0.24-Linie (163.29 Prozent) ein. Dann steht selbst der langfristige Trend zu Disposition.

Selbstähnlichkeit fraktale Muster Strukturen Elliott Wellen Zählung; Bund-Future

Euro-Bund-Future (ISIN: DE0009652644), vom 18.05.2021

Fazit:
Innerhalb des großen Aufwärtstrends bildet sich eine Korrektur aus. Vor Abschluss dieser Bewegung ist von einem Engagement Abstand zu nehmen. Übergreifend auf alle Zeitebenen sollte die Absicherung auf der 1.00-Linie (168.28 Prozent) erfolgen.

(FILES) This file photo taken on August 25, 2014 shows one-euro coins in Lille, northern France. The euro, used by nearly 340 million people each day, celebrates its 15th birthday on Sunday, January 1, 2017., Image: 309689837, License: Rights-managed, Restrictions: , Model Release: no, Credit line: Profimedia, AFP

Euro/US-Dollar: Zwischen Bangen & Hoffen! Charttechnische Langzeitanalyse

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 18.05.2021

Die zu konstatierende Entwicklung konnte die jüngste Lesart auch in temporärer Hinsicht sehr genau nachvollziehen. In der letzten Langzeitanalyse (mittlerer Chart) hatte ich für den Euro eine sehr starke Korrektur (A) und einen sich ferner daran anschließenden Aufwärtstrend prognostiziert. Im Grunde ist diese Sichtweise erhalten geblieben, lediglich das Potenzial der avisierten Korrektur (A) hat sich deutlich relativiert. Der Grund hierfür liegt in der etwas anderen Interpretation der seit 2014 laufenden seitlichen Performance. Die Charts zeigen die Unterschiede.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave

Euro/US-Dollar (ISIN: EU0009652759), vom 24.10.2016

Ausblick:
Momentan bildet das Währungspaar Welle (E) des großen Triangles (ABCDE) aus. Im Verlauf dieser Korrekturwelle wird der Euro deutlich unter Druck geraten. Die maximale Reichweite von (E) wird durch die Unterstützung bei 1.1177 USD (0.62-Retracement) gebildet. Dieser Bereich wird zusätzlich und zudem äußerst massiv durch die untere graue Trendlinie unterstützt. Daher ist ein signifikantes Ausbrechen aus dieser Formation nicht zu erwarten. Das oberhalb liegende Zeitlineal gibt mit April`7/22 einen möglichen realistischen temporären Zielkorridor für (E) an.

Selbstähnlichkeit fraktale Muster Strukturen Elliott Wellen Zählung; Euro USD; Langzeitanalysen; freie Analysen

Euro/US-Dollar (ISIN: EU0009652759), vom 24.10.2020

Im Gleichklang mit (E) wird auch die größere (B) abgeschlossen und damit eine über Jahre währende Bodenbildung. Dem Regelwerk Folge leistend muss auf das Triangle der sogenannte Thrust folgen. Diese äußerst dynamische Impuls- oder auch Antriebswelle (12345) wird den Euro dynamisch steigen lassen; dazu in einer späteren Ausgabe mehr. Nennenswerte Gefahren für das gezeichnete Bild würden erst durch einen eventuellen Bruch der 0.62-Linie (1.1177 USD) die Bühne betreten.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave

Euro/US-Dollar (ISIN: EU0009652759), aktueller Chart, vom 18.05.2021

Fazit:

Der Euro befasst sich noch mit der Ausbildung einer Korrektur. Ein längerfristiges Engagement ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt von größeren Risiken getragen. Die Absicherung langfristiger Positionen sollte bei 1.1770 USD erfolgen.

4.bild

Fed: Wirkungstreffer durch massive Inflation! Marktgeflüster (Video)

Ein Gast-Beitrag von Markus Fugmann, vom 17.05.2021

Die Fed hat durch die heutigen Daten zur Inflation in den USA einen ersten harten „Wirkungstreffer“ erlitten! In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Preise so stark wie seit 1981 nicht mehr, in allen Bereichen stieg die Inflation stärker als erwartet. Damit wird das Mantra der Fed – die Inflation sei vorübergehend – noch nicht „ausgeknockt“, aber wenn die Daten in den nächsten Monaten weiter stark nach oben abweichen, hat die Notenbank ein Problem. Logische Folge der heutigen Daten: die Renditen steigen, der dafür sensitive Nasdaq besonders unter Druck, der Dollar legt zu. Wie gefährlich ist der Glaube von Powell und Co, dass die Inflation nur vorübergehend sei?

shutterstock_296886155

Elon Musk, Cathie Wood – Symptome der Blase! Marktgeflüster (Video)

Ein Gast-Beitrag von Markus Fugmann, vom 13.05.2021

Sowohl Elon Musk als auch Cathie Wood und ihr Produkte stehen heute im Vordergrund des Interesses der Wall Street: Elon Musk wegen seines Tweets zu Bitocoin, das Tesla nun doch nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren will – Biitcoin konnte sich heute nicht wirklich erholen und handelt unter der 50.000er-Marke. Cathie Wood wiederum im Fokus weil ihr ARKK trotz der heutigen Erholung der Aktienmärkte weiter verliert und sogar unter die Marke von 100 fällt. Ist es Zufall, dass nun die beiden Stars Elon Musk und Cathie Wood plötzlich unter Druck kommen? Wohl nicht – denn der Anstieg der Inflation ist ein game changer, der die auffälligsten Symptome der von den Notenbanken geschaffenen Blase demaskiert …

 

gold-10

Realzins sinkt auf 41-Jahres-Tief – wann reagiert der Goldpreis? von Hannes Zipfel

Ein Gast-Beitrag von Hannes Zipfel, vom 14.05.2021

Im Zuge der überraschend hohen Inflationsdaten in den USA ist der Realzins auf den tiefsten Stand seit 1980 zurückgefallen. Normalerweise ist dies ein positives Umfeld für den Goldpreis. Dennoch entwickelten sich die Notierungen des gelben Edelmetalls zusammen mit den Aktien- und Anleihekursen nach der Veröffentlichung der Daten rückläufig. Ist dies nur ein kurzfristiges Phänomen?

Realzins stürzt weiter ab

Die jüngste Inflationsmessung (CPI) in den USA fiel mit +4,2 Prozent im April gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich höher aus als erwartet (+3,6 Prozent). Gegenüber März verteuerten sich die Konsumentenpreise um 0,8 Prozent an. Erwartet wurden hier nur +0,2 Prozent.
Da die nominellen Zinsen weniger stark anstiegen als die Inflationsrate, wurde der Realzins in den USA weiter in den negativen Bereich auf -4,1 Prozent gedrückt. Das ist der tiefste Stand seit Juni 1980.

 

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; Realzins und Inflation

Der Realzins wird als Differenz zwischen dem Nominalzins und der Inflationsrate berechnet. Die obige Grafik zeigt den Nominalzins einer einjährigen US-Staatsanleihe, die jährliche US-Inflationsrate und den daraus resultierenden einjährigen Realzins.

Die Inflation ist definiert als die jährliche prozentuale Veränderung des Verbraucherpreisindex (CPI) inkl. Nahrungsmittel- und Energiepreise. Bei hoher Inflation steigen die Preise für Waren und Dienstleistungen und die Kaufkraft pro Währungseinheit sinkt entsprechend.
Dollarstärke und Nominalzinsanstieg überlagern kurzfristig den Realzins

In der längerfristigen Betrachtung ist ein Umfeld, in dem der Realzins immer tiefer in negatives Terrain vordringt, positiv für den Goldpreis. Umso tiefer die realen Zinsen fallen, umso höher steigt der Preis und vice versa:

Elliott-Wellen-Analysen; Theorie, Prinzip Analyseansatz Langzeitanalysen; Realzins und Inflation

Nach der Bekanntgabe der jüngsten US-Inflationsdaten verbilligte sich der Goldpreis zunächst zusammen mit den Preisen für Aktien, Anleihen und Kryptowährungen trotz des deutlich rückläufigen Realzinses.

Dafür gibt es zwei Gründe: erstens der Anstieg der nominellen Kapitalmarktrenditen und zweitens der sich in Erwartung höherer Nominalzinsen aufwertende US-Dollar, zu dem der Goldpreis, ebenso wie zu steigenden Renditen negativ korreliert.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; Goldpreis und Rendite Staatsanleihe

Am Donnerstagnachmittag können die Notierungen der Aktienmärkte, der Anleihen und des Goldes schon wieder Boden gut machen.
Fakt ist, dass eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank aktuell erst für Dezember 2022 sicher erwartet wird und der mögliche Beginn eines Zurückfahrens der Wertpapierkäufe frühestens für den Dezember dieses Jahres.

Ob es überhaupt dazu kommt, hängt stark davon ab, wie stabil die US-Wirtschaft nach abflauender Wirkung der diversen kürzlich verabschiedeten Stimulus-Programme dasteht und wie sich die Vermögenspreise weiterentwickeln. Vor allem der für die Konjunktur wichtige Immobilienmarkt ist sehr zinssensitiv. Ein Einbrechen der Refinanzierungstätigkeit in Folge steigender Zinskosten sowie ein Einbruch bei den Aktien- und Anleihekursen würde einen massiven negativen Wohlstandseffekt bedeuten und hätte auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt durch eine rückläufige Bautätigkeit.

Inflationspotenzial noch nicht ausgeschöpft

Zuletzt hatte sich der Vize-Präsident der US-Notenbank (Fed) Richard Clarida „überrascht“ von dem deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise gezeigt. Dabei hatten diverse Frühindikatoren bereits auf einen Teuerungsschub im April hingewiesen.

Die am Tag nach den Verbraucherpreisen publizierten Daten zu den US-Erzeugerpreisen für März zeigen mit einem Plus von 6,2 Prozent auf Jahresbasis weiter nach oben. Auf Monatsbasis stiegen die Preise mit 0,6 Prozent doppelt so stark an wie im Konsens erwartet. Es dauert einige Zeit, bis diese Preissteigerungen auch im statistischen Warenkorb ankommen, der als Grundlage für die Messung der Konsumentenpreisteuerung dient.

Auf dem am 1. Mai abgehaltenen Berkshire Hathaway Annual Shareholders Meeting warnte der legendäre milliardenschwere US-Investor Warren Buffett vor signifikanten Preisanstiegen in den USA: »We’re seeing very substantial inflation«. In seinen weiteren Ausführungen widersprach der mittlerweile neunzigjährige Starinvestor zudem den Aussagen der US-Notenbanker, nach denen der aktuelle Inflationstrend nur ein vorübergehendes Phänomen sei.

Schaut man sich die Dynamik der Geldmengenausweitung (Geldmengen-Inflation) im historischen Vergleich an, dann ist die Skepsis von Warren Buffet nachvollziehbar.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; Geldmenge und Inflation

Es ist durchaus realistisch, dass die Fed die Dynamik der Preisanstiege vor allem bei den Löhnen unterschätzt, ebenso wie die sich selbst erfüllende Prophezeiung einer Inflationsspirale, bei der Konsumenten Preisanstiegen in der Zukunft durch vorgezogenen Konsum zu entgehen versuchen nach dem Motto: schnell noch kaufen, bevor es noch teurer wird. Umso länger die Fed nichts tut, als verbal zu beschwichtigen, umso größer wird die Gefahr eines breiten Vertrauensverlustes.
Fazit und Ausblick

Noch reift der Erkenntnisprozess vieler Marktteilnehmer bezüglich der Zwickmühle, in der die US-Notenbank und ihre Pendants weltweit sitzen. Anders als in den Siebzigerjahren können sie den Kreditzins nicht einfach verteuern, um die Inflation einzubremsen und Vertrauen zu bewahren.

Dies hätte fatale Auswirkungen auf die Vermögenspreisblasen und die Schuldentragfähigkeit.
Sollte sich die Inflation weiter verstärken, wird dieses Dilemma mehr und mehr offensichtlich. Umso handlungsunfähiger die Notenbanken bezüglich der Inflationsbekämpfung sind, umso größer wird das Bedürfnis, sich selbst gegen Inflation zu schützen – auch mit Gold.

Die Tatsache, dass die Notenbanker bis Jahresultimo außer geldpolitischen Phrasen keine realen Schritte zur Bekämpfung der Geldentwertung vornehmen wollen, könnte sich als fatal herausstellen.

Der aktuelle Rückgang beim Goldpreis könnte sich dann sehr schnell ins Gegenteil verkehren und das gelbe Edelmetall würde als Opposition zum Fiat-Money zusammen mit anderen Alternativwährungen erneut reüssieren.

stock-pic-data

Dow Jones Langzeitanalyse: Hat der Markt den Boden unter den Füßen verloren?

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 14.05.2021

In der Analyse vom Januar´19 (mittlerer Chart) hatte ich für den Dow Jones das Ansteigen bis zur 0.62-Linie bei 34.860 Punkten prognostiziert. Mit dem Erreichen dieser sehr aussagekräftigen Widerstandslinie konnte die zwischenzeitliche Performance diese Prognose exakt realisieren. Mit dieser Entwicklung könnte die Rallye abgeschlossen sein! Doch lohnt hier der Blick ins Tiefere. Bemerkenswert ist die extrem hohe Dynamik, welche besonders in der letzten Phase des Trends zu konstatieren ist, wie der Chart es eindrucksvoll zeigt.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave

Dow Jones ISIN: US2605661048, vom 03.10.2016

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave

Dow Jones ISIN: US2605661048, vom 08.01.2019

Ausblick:
Seit 2009 bildet der Dow Jones einen Aufwärtstrend in Gestalt einer Impulswelle (12345) aus. Aktuell bewegt sich der Trend in Welle (5) und damit in der finalen Phase der übergeordneten Welle (V). Der Anschlag am 0.62-Balken (34.860 Punkte) ist ein positiv zu interpretierendes Indiz und lässt den Blick in höhere Sphären schweifen. Resultierend daraus ist das Ansteigen bis zur 1.00-Linie (46.593 Zähler) durchaus als realistisch anzusehen. Ferner versteht sich dieses Retracement als idealtypisches Ziel für eine Welle „5“.

Wie immer liefert das unterhalb liegende Zeitlineal Anhaltspunkte über den temporären Verlauf von Welle (5). Somit ist der Trendabschluss nicht mehr im aktuell laufenden Jahr auszugehen. Die darauffolgende Korrektur wird über ein sehr hohes Ausmaß verfügen, sowohl im Kurs- und Zeitverlauf. Ein erstes Signal auf das Eintreten diese Bewegung fällt indes erst durch einen eventuellen Bruch der 0.24-Unterstützung bei aktuell 30.059 Punkten. Dieser Schritt ist zeitnah nicht zu erwarten.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave

Dow Jones ISIN: US2605661048, vom 14.05.2021

Fazit:
Der Dow Jones bewegt sich innerhalb eines Aufwärtstrends. Ungeachtet immer wieder auftretender kleinerer Korrekturen, wird sich dieser Trend, mit abgeschwächtem Momentum, auch weiter fortsetzen. Die Absicherung sollte bei 30.059 Punkten erfolgen.

Gold-ist-Geld

Gold ($) Langzeitanalyse: Neue Rallye, oder wieder nur eine Fata Morgana?

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 14.05.2021

Im Verlauf der zurückliegenden Monate, seit der letzten Betrachtung (mittlerer Chart) konnte Gold die Erwartungshaltung nahezu exakt in die Realität umsetzen. Verantwortlich hierfür ist das weitere Ansteigen, als auch die sich daran anschließende und aktuell noch laufende Korrektur. Dennoch habe ich die aktuelle Wellenzählung leicht verändert, räume dem Edelmetall noch etwas mehr Spielraum bis zum ultimativen Trendabschluss ein. Der Tenor der bisherigen Analyse blieb indes unverändert. Die beiden Charts zeigen das langfristig sehr positive Bild.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; Gold

Gold ($) (ISIN: XC0009655157), Chart vom 26.12.2016

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave

Gold ($) (ISIN: XC0009655157), Chart, vom 21.03.2020

Ausblick:
Seit über vier Jahren bildet Gold im Rahmen einer Korrektur (B) einen Aufwärtstrend aus. Mit dieser Performance erfüllt das Edelmetall das Anforderungsprofil an ein Flat, wie es sich allem Anschein nach durch den weiteren Verlauf ausbilden wird. Dem Aufwärtstrend (B) steht, rein dem Regelwerk folgend, auch noch etwas Potenzial offen. In Folge dessen kann die Rallye noch bis zur 1.38-Linie bei 2.365 USD verlaufen. Für wesentlich mehr ist diese Konstellation allerdings nicht geeignet.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave

Gold ($) (ISIN: XC0009655157), vom 13.05.2021

Die auf (B) folgende Korrektur setzt Gold wieder deutlichem Druck aus, infolgedessen sich der Abverkauf bis maximal an das 1.00 Retracement (1.153 USD) heran einstellen kann. Auch auf dieser Seite sind größere Überraschungen nicht zu erwarten, sollte eine erdrutschartige Performance nahezu vollends auszuschließen sein. Wie das unterhalb liegende Zeitlineal es aufzeigt, ist absolut keine Eile geboten. Vor Ende des aktuellen Jahres ist nicht vom Abschluss des aktuellen Trends auszugehen.

Fazit:
Ungeachtet der eingeschlagenen Richtung, bewegt sich Gold im Rahmen einer Korrektur. Dieser Aspekt sollte nicht unbeachtet bleiben und wird sich im weiteren Verlauf noch in Szene setzen. Die sehr langfristigen Avancen stellen sich dagegen äußerst positiv dar. Der Chart deutet diesen Aspekt lediglich an.

myanmar_bagan_heißluftballons

S&P 500 Langzeitausblick: Eine unendliche Geschichte, oder ist der Trend ausgereizt?

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 14.05.2021

Vor über einem Jahr (mittlerer Chart) hatte ich in der damaligen Analyse für den S&P 500 die Weiterführung des seit 2009 laufenden Aufwärtstrends in Aussicht gestellt. Das prognostizierte Ziel bei 3.937 Punkten (0.62-Retracement) konnte durch die jüngste Entwicklung aus dem Weg geräumt werden. Beachtenswert ist die extrem dynamische Performance, insbesondere die der letzten Monate. Mit Erreichen der Ziellinie dürfte sich der indes eine kleine Verschnaufpause gönnen, wer will es verdenken.

Freie individuelle Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; S&P 500;

S&P 500 (ISIN: US78378X1072) Chart, vom 17.05.2018

Ausblick:
Seit März´20 bewegt sich der Index in Welle (5) der seit fast 12 Jahren laufenden übergeordneten Welle (V) und damit in der finalen Phase einer seit Jahrzehnten währenden Impuls- oder auch Antriebswelle. Die Wortwahl indes nicht den unmittelbar bevorstehenden Trendabschluss suggerieren. Vielmehr soll damit eine sich anschließende sehr große Korrektur angekündigt werden. Wie der Chart es zeigt, hat sich der Index, durch den signifikanten Sprung über die 0.62-Linie (3.937 Punkte) noch etwas Spielraum bis zum Wendepunkt erschlossen.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; individuelle Analysen

S&P 500 (ISIN: US78378X1072) Chart, vom 22.01.2020

Mit den 1.62/1.00 Retracements (5.301/5.858 Zähler) liegen zwei mögliche Zielbalken in relativ sicherer Entfernung, könnte man meinen. Das Erreichen dieser Level ist auch in temporärer Hinsicht ein etwas größere Aufgabe. Das unterhalb liegende Zeitlineal gibt wie üblich entsprechende Zielkorridore für die einzelnen Wellen an. Somit ist nicht vor Ende des kommenden Jahres vom Trendabschluss auszugehen.

Freie Analyse; Chartanalysen, Langzeitausblick; Henrik Becker; Neo-Wave.de; Elliott-Wellen-Prinzip, Elliott-Wave; Selbstähnlichkeit fraktale Muster Strukturen Elliott Wellen Zählung

S&P 500 (ISIN: US78378X1072) Chart, vom 13.05.2018


Fazit:
 Gefahren würden erst durch ein Unterschreiten des 0.24-Retracements (aktuell 3.627 Punkte) entstehen. Spätestens hier sollte die Absicherung erfolgen.

Der S&P 500 bildet im Rahmen eines großen Aufwärtstrends den abschließenden Part dieser Bewegung aus. Die immer wieder auftretenden Korrekturen würden erst durch einen Bruch der 0.24-Unterstützung bei aktuell 3.627 Punkten gefährlich werden.