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Tesla-Aktie: Neue Rallye oder wieder nur Seifenblasen in Sicht?

Ein Beitrag von Haris Anwar, vom 06.07.2021

Im Vergleich zum breiteren Markt lief Tesla (NASDAQ:TSLA) den Großteil des Jahres hinweg unterdurchschnittlich. Den Anlegern verging der Appetit auf die Aktie des weltgrößten Elektrofahrzeugherstellers angesichts der wachsenden Konkurrenz durch traditionelle Autohersteller, Anzeichen für einen sich verlangsamenden Absatz in China und der anhaltenden Halbleiterknappheit.

Tesla Kurschart
Tesla Kurschart

Aber während des letzten Monats gab es Anzeichen dafür, dass die Bärenphase für Tesla ihrem Ende zugeht und die Anleger die aktuelle Kursschwäche ausnutzen. Die Aktien des kalifornischen Herstellers von Elektrofahrzeugen aus Palo Alto haben über den Zeitraum von einem Monat mehr als 13% zugelegt und damit die Verluste seit Jahresbeginn fast ausgeglichen. TSLA beendete den Freitag bei 678,90 US-Dollar, was einem Rückgang von etwa 4% für das Jahr entspricht.

Für Tesla-Bullen ist vielleicht das Beste an der aktuellen Erholung, dass die Dynamik der Aktie von einer Reihe positiver Faktoren unterstützt wird. Das Unternehmen teilte seinen Investoren am Freitag mit, dass es im zweiten Quartal weltweit 201.250 Autos ausgeliefert hat, ein Rekord trotz Chipmangels und Sorgen über den Absatzrückgang auf dem chinesischen Markt.

Der Großteil der Verkäufe im Berichtszeitraum entfiel auf die Limousine Model 3 und den Crossover Model Y, die in Shanghai und Fremont, Kalifornien, produziert werden. Diese Länder sind Teslas größte Märkte und die starken Absatzzahlen sind ein Hinweis darauf, dass CEO Elon Musk wahrscheinlich einen weiteren starken Quartalsbericht vorlegen wird, wenn das Unternehmen Ende dieses Monats seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal veröffentlicht.

In einer Kundenmitteilung schrieb Daniel Ives, Analyst von Wedbush Securities:

“Musk & Co. haben in diesem Quartal eine überzeugende Leistung gezeigt und sollten nun dank einer starken Performance in der zweiten Jahreshälfte das Ziel von ~900.000 Fahrzeugen für das Jahr erreichen.”

Neben der Tatsache, dass Tesla weiterhin jedes Quartal mehr Fahrzeuge produziert, hilft auch die insgesamt verbesserte Stimmung für Wachstumswerte.

Die Aktien von Technologiegiganten wie Facebook (NASDAQ:FB), Alphabet (NASDAQ:GOOGL) und Microsoft (NASDAQ:MSFT) sind wieder in der Nähe ihrer Allzeithochs, als die Inflationsängste nachlassen und sich die Aussichten für Technologieaktien verbessern, da die Wiedereröffnung der US-Wirtschaft an Schwung gewinnt.

Analysten gespalten über Tesla

Trotz dieser positiven Anzeichen bleiben die Analysten an der Wall Street nach der mehr als 700%-Rallye in 2020 in diesem Jahr gespalten über das Kurspotential der Aktie. Von 24 Analysten, die das Wertpapier beobachten, empfehlen 10 einen Kauf, 7 einen Verkauf und ebenso viele empfehlen die Aktie zu Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut TipRanks 10,39% unter dem letzten Schlusskurs von 678,90 US-Dollar.

UBS (SIX:UBSG) Analysten erklärten kürzlich in einer Mitteilung, dass der wachsende Wettbewerb auf dem Markt für Elektrofahrzeuge einer der Hauptgründe dafür ist, warum der Glanz der Tesla-Aktie in diesem Jahr etwas verblasst ist.

“Kurzfristig besteht unsere Hauptsorge darin, dass sich die Nachfragedynamik von Tesla in China verlangsamt und unsere Recherchen vor Ort deuten darauf hin, dass [Batterie-Elektrofahrzeuge] von inländischen Marken gegenüber Tesla weiter an Boden gewinnen, was zusätzliche Preisnachlässe von Tesla erforderlich machen könnte und folglich niedrigere Bruttomargen”, schrieb Patrick Hummel von UBS kürzlich in einer Mitteilung.

Hummel behielt zwar eine neutrale Bewertung der Aktie bei, senkte aber sein Kursziel für Tesla von 730 US-Dollar auf 660 US-Dollar pro Aktie und schrieb, dass der Druck anderer Elektroautobauer die Bewertung des Unternehmens weiterhin belasten werde. Und weiter:

“In Bezug auf die Bewertung könnten neue Elektroautos von Wettbewerbern mit hoher Reichweite, Ladeleistung und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin den Wert belasten, den der Markt bereit ist, dem langfristigen Wachstum von Tesla zuzuschreiben.”

Fazit

Die kurzfristigen Aussichten für Tesla haben sich aufgehellt, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal mehr Autos produzieren konnte, als Analysten erwartet hatten. Das zeigt, dass es ihm gelungen ist, die Probleme in der Lieferkette zu beheben, die andere traditionelle Autohersteller zu Produktionsstopps zwingen.

Diese beeindruckende Leistung reicht jedoch möglicherweise nicht aus, um die Aktie angesichts der Sorgen über die wachsende Konkurrenz von den aktuellen Niveaus viel weiter nach oben zu treiben.

 
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OPEC+ in der Sackgasse: Was das für WTI/Brent und die zukünftige Produktion bedeutet!

Ein Beitrag von Ellen R. Wald, Ph.D. (Investing.com), vom 09.07.2021

Die OPEC+ überraschte den Ölmarkt letzte Woche, als sie es nicht schaffte auf ihrer monatlichen Sitzung eine Einigung über die Erhöhung der Ölförderung zu erzielen. Der Markt hatte erwartet, dass die Gruppe einem Vorschlag zustimmt, die Produktion im August um 400.000 bpd zu erhöhen und sie bis Ende 2021 jeden Monat um den gleichen Betrag anzuheben.

WTI Öl
WTI Öl

Das Kartell wollte außerdem seine derzeitige Quotenverteilung über das Enddatum im April 2022 hinaus bis Ende des Jahres 2022 verlängern.

Und dort fingen die Schwierigkeiten an.

Die Vereinigten Arabischen Emirate, die zugestimmt hatten, dass eine Erhöhung für den Sommer gerechtfertigt ist, weigerten sich das derzeitige Quotensystem bis Ende 2022 zu verlängern, da dieses auf Zahlen vom Oktober 2018 basiert.

Die VAE halten es für unangemessen, diese bis Dezember 2022 als Ausgangsbasis zu verwenden. Der Ölminister der VAE führte an, dass sein Land seine Produktionskapazität ausgebaut hat, was bedeutet, dass die VAE-Quote auf einer veralteten Baseline basiert und das Land damit einen größeren Anteil seiner Produktionskapazität stilllegen muss als andere Länder. Daher könne es nicht zustimmen, sein aktuelles Produktionskontingent über das auf April 2022 festgelegte Ablaufdatum hinaus zu verlängern.

Saudi-Arabien lehnte jede Produktionserhöhung ohne gleichzeitige Verlängerung des Abkommens ab. Der saudische Ölminister Abdulaziz bin Salman widersprach zudem dem Ansinnen der VAE, ihren Quotenanteil aufzustocken. Er sagte in einem Interview:

“Sie können sich nicht einen Monat aussuchen und sagen: das ist meine Kapazität, also musst du sie mir geben.”

Mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emirate in einer Sackgasse beschloss die OPEC+, ihre Juli-Sitzung auf unbestimmte Zeit zu vertagen, was bedeutet, dass auch die Produktionserhöhung um 400.000 bpd auf die lange Bank geschoben wurde.

Anfänglicher Preissprung

Während die Märkte in den USA am Montag wegen des Feiertags am 4. Juli geschlossen waren, zogen beide Referenzsorten Ende letzter Woche an. Der Brent-Preis kletterte auch am Montag um 1,3% und schloss bei 77,20 Dollar pro Barrel.

Der anfängliche Preissprung kann damit erklärt werden, dass die OPEC die vom Markt erwartete Produktionserhöhung im August nicht geliefert hat. Die Kluft zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten bedeutet jedoch nicht, dass der Markt mit weiter steigenden Ölpreisen rechnen sollte.

Im Moment sagen die Produzenten, dass sie an den derzeit geltenden Produktionsquoten festhalten wollen, aber die Aussicht auf einen tieferen Riss zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten bleibt bestehen.

Reservekapazitäten könnten zur Waffe werden

Auch wenn der Ölmarkt derzeit angespannt aussieht, Tatsache ist, dass es viele freie Kapazitäten gibt, die leicht als Waffe genutzt werden könnten.

Saudi-Arabien verfügt natürlich über den Löwenanteil dieser freien Kapazitäten. Das Land pumpte im Mai den Zahlen von S&P Global Platts zufolge 8,5 Millionen bpd, kann aber mindestens 12 Millionen bpd fördern. Auch hat Saudi-Arabien kürzlich seine Bereitschaft gezeigt, diese Produktionskapazität zu nutzen, sollten die Ölverhandlungen schief gehen.

Auch wenn es keine Drohungen gab, die Ölproduktion zu steigern und die Preise zu drücken, spukt dieses Gespenst auf dem Markt und sorgt bereits für Preisschwankungen.

Obwohl der Markt von dem plötzlichen Streit zwischen Saudi-Arabien und den VAE, die traditionell Partner in der OPEC sind, überrascht schien, hatte sich diese Kluft tatsächlich schon seit einiger Zeit zusammengebraut.

Anfang Dezember 2020 schrieb ich über die Neuausrichtung innerhalb der OPEC und was die wachsende Unabhängigkeit und Produktionskapazität der VAE für die Ölmärkte bedeutet.

Damals hatte ich gewarnt, dass “eine erstarkte VAE innerhalb der OPEC+ flexibler ist, um clevere und langfristige Entscheidungen zu treffen, ohne sich zu sehr um den Ölpreis von morgen kümmern zu müssen.”

Das ist es, was sich jetzt abspielt. Die Vereinigten Arabischen Emirate achten auf ihre eigenen langfristigen Interessen und werden dies auch weiterhin tun – selbst wenn dies kurzfristig den Ölmarkt erschüttert.

(FILES) This file photo taken on August 25, 2014 shows one-euro coins in Lille, northern France. The euro, used by nearly 340 million people each day, celebrates its 15th birthday on Sunday, January 1, 2017., Image: 309689837, License: Rights-managed, Restrictions: , Model Release: no, Credit line: Profimedia, AFP

Dividenden-Aktien: Diese 3 kanadischen Aktien locken zum Einstieg!

Ein Beitrag von Haris Anwar (Investing.com), vom 09.07.2021

Wenn Sie ein Renten-Portfolio mit Aktien aufbauen wollen, die hohe Dividenden ausschütten, ist jetzt nicht der beste Zeitpunkt dafür. 

Nach einer jahrelangen, unaufhaltsamen Rallye an den Aktienmärkten bieten einige der besten Dividenden-Aktien Renditen im niedrigen einstelligen Bereich. Der S&P High Yield Dividend Aristocrats Index zahlt eine Dividendenrendite von knapp über 2%, nachdem er in diesem Jahr um mehr als 14% gestiegen war.

Auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Dividenden-Aktien, die immer noch eine angemessene Rendite bieten, um die Inflation zu schlagen, haben wir uns über die US-Nordgrenze gewagt und die folgenden drei Dividendenaktien aus verschiedenen Sektoren für gut befunden. Werfen wir also einen näheren Blick auf die drei:

​1. Bank of Nova Scotia 

  • Rendite: 4,7%
  • Quartalsdividende: 0,745 US-Dollar
  • Börsenwert: 75,6 Milliarden US-Dollar 

Eine beliebte Wette, die in den letzten Jahren viele Einkommensinvestoren angezogen hat, ist der Kauf von Aktien erstklassiger kanadischer Banken, um damit von der Stärke der nationalen Wirtschaft und ihres solide regulierten Finanzmarkts zu profitieren.

Kanadas sechs Spitzenbanken schütten alle jedes Jahr zwischen 40 und 50% ihres Nettoeinkommens in Form von Dividenden aus, was sie zu einer ziemlich attraktiven Wette für Rentner macht.

Die Bank of Nova Scotia (NYSE:BNS) (TSX:BNS), Kanadas drittgrößte Bank, bietet derzeit die höchste Rendite unter den sechs führenden Banken und könnte eine gute Ergänzung zu jeder langfristigen Altersvorsorge darstellen. 

Bank of Nova Scotia
Bank of Nova Scotia


Genau wie in den USA hatte die kanadische Bankenaufsichtsbehörde diese Kreditinstitute daran gehindert, ihre Auszahlungen während der Pandemie zu erhöhen, aber jetzt, da die Konjunktur nach der Pandemie-Rezession stark anläuft, stehen die Chancen gut, dass diese Banken wieder ihre Dividenden und Aktienrückkäufe erhöhen werden. 

Kanadas sechs größte Banken haben volle Kassen, nachdem die Pandemie keine längere Welle von Kreditausfällen mit sich gebracht hatte, und könnten daher ihre Dividenden um durchschnittlich 13% erhöhen, wenn die Aufsichtsbehörden ihnen das wieder erlauben, berichtete Bloomberg diese Woche. 

Es wird erwartet, dass die Aufsichtsbehörde Office of the Superintendent of Financial Institutions diese Beschränkungen in der zweiten Jahreshälfte aufhebt, was laut einer Analyse von Bloomberg Intelligence die meisten der großen sechs Banken am kanadischen Markt zu erheblichen Dividendenerhöhungen veranlassen würde.

​2. Enbridge 

  • Rendite: 6,81%
  • Quartalsdividende: 0,69 US-Dollar
  • Börsenwert: 81 Milliarden US-Dollar 

Eine weitere Chance für hohe Dividendenzahlungen auf dem kanadischen Markt ist Enbridge (NYSE:ENB) aus Calgary, das der größte Betreiber von Gas- und Ölpipelines in Nordamerika ist. Der Cashflow von Enbridge verteilt sich über viele Unternehmen und Regionen hinweg, was dem Energieversorger half, den wirtschaftlichen Abschwung besser zu überstehen als andere.

Während beispielsweise die Pandemie den Ölverbrauch auf breiter Front nach unten zog, bewahrten die Geschäftsbereiche Gastransport, -verteilung und -speicher, auf die etwa 30% des Cashflows entfallen, das Versorgungsunternehmen vor größeren Härten und schützten seine Dividende. 

Enbridge
 

In den letzten drei Jahren hat Enbridge einen Umstrukturierungsplan durchgeführt, Vermögenswerte verkauft, sich auf seine Kernkompetenzen konzentriert und Schulden getilgt. Diese Maßnahmen dürften langfristigen Anlegern zugute kommen, deren Ziel es ist, ein stetig wachsendes Einkommen zu erzielen.

Das Unternehmen verkaufte im vergangenen Monat seine Beteiligung an einem in Montreal ansässigen Erdgasverteiler für 1,14 Milliarden CAD in bar, da es das Ziel hat, die Verschuldung auf dem 4,5- bis 5-fachen des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zu halten. Zu den weiteren Prioritäten des Unternehmens gehören die Erhöhung der Dividende, der Abschluss eines großen Ölpipeline-Ausbauprojekts in diesem Jahr und der Ausbau des Geschäfts mit erneuerbaren Energien.

​3. BCE

  • Rendite: 5,79%
  • Quartalsdividende: 0,72 US-Dollar
  • Börsenwert: 44,89 Milliarden US-Dollar

Genau wie Strom- und Gasversorger sind auch kanadische Telekommunikationsbetreiber für Rentner eine solide Wahl, um ein stetig wachsendes Einkommen zu erzielen. Der größte Telekommunikationsanbieter des Landes BCE (NYSE:BCE) (TSX:BCE) ist ein interessanter Kandidat fürs Renten-Portfolio, insbesondere da sich seine Dividendenrendite der Marke von 6% annähert.

Telekommunikationsaktien entwickeln sich tendenziell besser, wenn die langfristigen Zinssätze sinken, da Unternehmen wie BCE viel Fremdkapital zur Finanzierung von Investitionszyklen verwenden. Wenn die Zinssätze niedrig sind, kostet es sie weniger, ihre Schulden zu halten und zu refinanzieren.

Diese starke Verbindung zu den langfristigen Zinssätzen ermöglicht es BCE, auch bekannt als Bell, sich schnell zu erholen, wenn der pandemiebedingte Abschwung vorbei ist. Die höhere Rendite der Aktie zeigt jedoch, dass der Markt noch abwartet, da die Netzbetreiber weniger Einnahmen aus Mobilfunk und Medien erzielen, wenn ihre Kunden zu Hause bleiben müssen.

BCE
 

Diese träge Phase, welche die BCE-Aktie während der Pandemie unter Druck gesetzt hatte, scheint vorbei zu sein. In diesem Jahr ist der Kurs mehr als 15% gestiegen, nachdem das Unternehmen im April die Gewinnschätzungen der Analysten übertroffen hatte.

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Breaking News: China senkt Reserveanforderungen für Banken!

Ein Beitrag von Markus Fugmann, vom 09.07.2021

Die PBOC, die Notenbank in China, hat soeben die Reserveanforderungen (reserve ratio requirements) für die Banken des Landes um 0,5% gesenkt. Das ist die erste Senkung der Reserveanforderungen seit April 2020 – als das Land heftig unter Lockdowns und einem Stillstand der Wirtschaft gelitten hatte. Die Senkung tritt ab 15.Juli in Kraft.

Mit der Senkung der Reserveanforderungen will die Notenbank in China die Kreditvergabe erleichtern – Banken müssen damit weniger Eigenkapital bei der Vergabe von Krediten vorhalten. Peking reagiert damit auf die offensichtliche Abschwächung der Wirtschaft, die sich zuletzt besonders in den Einkaufsmanagerindizes im Reich der Mitte gezeigt hatte.

Gleichzeitig betonte die PBOC, eine „vorsichtige“ Geldpolitik beibehalten zu wollen – eine klare Absage an größere Stimulus-Maßnahmen. Der Schritt war nach jüngsten Äußerungen in der chinesischen Wirtschafts- und Finanzpresse erwartet worden, kommt nun aber doch sehr zügig.

Die US-Futures reagieren auf die Nachricht mit weiteren leichten Zugewinnen. Gleichwohl wird sich noch zeigen, wie die Wall Street reagieren wird – der Schritt bestätigt die jüngst aufgekommenen Sorgen über eine Abschwächung der globalen Wirtschaft, gestern daher eine zeitweise stark ausgeprägte Flucht in die Sicherheit..
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Nächste Station: Endstation! Der ultimative Crash!

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 09.07.2021

“Goldschmied Fabian” erklärt, in diesen drei Beiträgen, warum es keine Alternative zum Zusammenbruch respektive Neuanfang gibt!

Der unmittelbar bevorstehende Crash als Katharsis wird den Menschen eine sehr intensive Heilfastenkur abverlangen. Noch heute treten sogenannte oder meistens selbsternannte Finanzexperten auf und verkünden vollmundig immer neue, zum Teil an Abenteuerlichkeit nicht zu überbietende, Heilmethoden für das kranke Finanzsystem. Mehr als ihre Unfähigkeit stellen diese Pseudo-Experten indes nicht unter Beweis. Das System ist am Ende, oder, um es mit Trapattonis Worten auszudrücken: „Schwach, wie eine Flasche leer!“

Mehr noch trägt dieses Finanzsystem die Dystopie in seinen Genen, ist der immer wieder auftretende totale Zusammenbruch ein Teil des Systems. Bisher wurde dieses Problem, wurde dieser finale Part durch Kriege überspielt. Begünstigt dadurch konnte man immer wieder von Neuem beginnen, ohne bei der breiten Masse Argwohn zu wecken. Der aktuell ablaufende Krieg wird freilich nicht mehr mit Panzern und Raketen geführt. Nein, ein virtueller biologischer Bösewicht soll es richten. Und er wird es richten, auch wenn in eine andere als die geplante Richtung.

Wer sich immer noch über das kommende Unheil im Zweifel befindet, sollte sich diese drei Beiträge ansehen. Das hiesige Finanzsystem wird hier in einfacher leicht verständlicher Sprache aufgezeigt. Die Menschheit steht am Scheideweg! Soll eine neue Runde der Schizophrenie oder eine völlig neue Epoche eingeläutet werden? Das ist die Frage?

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Tesla Inc.: Das Ende der Apathie ist in Sicht! Rallye steht in den Startlöchern!

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 08.07.2021

Die Entwicklung der jüngsten Vergangenheit hat die Aktie der Tesla Inc. kaum berühren können, die Bewegungen wiesen lediglich moderate Amplituden auf. In der letzten Ausgabe (mittlerer Chart) hatte ich diese Performance bereits so in Erwartung gestellt. Das aktuelle Szenario wurde der Entwicklung Rechnung tragend, den Tenor unberührt belassend, angepasst. Demzufolge befindet sich Tesla in einer korrektiven Phase als Part eines intakten Aufwärtstrends. Mit dieser Performance wird dem im oberen Chart dargestellten Langzeitszenario weitere und zudem massive Bestätigung zuteil.

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Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014), vom 06.01.2020

Ausblick:
Gegenwärtig bildet sich noch ein Triangle (ABCDE) als übergeordnete Welle (x) aus. Mit den jüngsten Kursverlusten hat Tesla begonnen die interne Welle (E) und damit die abschließende Phase des Triangles auszuformen. Im Verlauf dieser meist sehr kleinen Welle kann sich ein Abverkauf bis zur 0.62-Unterstützung (461.63 ) einstellen. In aller Regel wird diese Linie indes nicht angelaufen. Größere Gefahren würden sich ohnehin erst durch einen nachhaltigen Bruch der sehr großen 0.62-Supportlinie (441.53 €) einstellen.

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Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014), vom 05.05.2021

Dieser Schritt ist als nicht sehr wahrscheinlich anzusehen. Vielmehr wird sich nach Abschluss (x) ein neuer Aufwärtstrend einstellen. Als Startsignal für diese sehr dynamische Impulswelle kann das Überschreiten des Widerstandes bei 549 € (1.00-Retracement) angesehen werden. Das etwas in der Ferne liegende Ziel liegt oberhalb von 1.000 € und kann durchaus noch im Lauf des Jahres erreicht werden.

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Tesla Inc. (ISIN: US88160R1014), vom 08.07.2021

Fazit:
Die Aktie der Tesla Inc. bewegt sich aktuell noch in einer Korrektur. Der unmittelbar bevorstehende Abschluss dieser Formation sollte indes erst noch abgewartet. Zur Absicherung empfiehlt sich das 0.62-Retracement bei 441.53 €.

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Nordex SE: Das Trauerspiel setzt sich weiter fort! Von Henrik Becker

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 07.07.2021

Für die Aktie der Nordex SE hatte ich in der Langzeit-Betrachtung, vom Oktober´17 (oberer Chart), weitere Kursverluste und eine sich daran anschließende sehr energiegeladene Rallye in Aussicht gestellt. Dabei sollte die Korrektur bis ca. 5 € und die Anschlussrallye bis über 20 € verlaufen. Beide Elemente der damaligen Analyse konnte durch die zwischenzeitliche Performance realisiert werden. Wie die Charts es zeigen konnte selbst der temporäre Fahrplan eingehalten werden. Der mittlere Chart zeigt die jüngste Analyse und hier den mittelfristigen Bereich.

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Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554), vom 31.10.2017

Ausblick:
Durch das Anlaufen an das in der Hierarchie sehr hoch angesiedelte 0.62-Retracement (27.31 €) wurde Welle (E) des Triangles (ABCDE) ausgebildet werden. Das Triangle selbst hat sich als Welle (B) ausgebildet, sodass der sich ultimativ anschließende Thrust wieder in Richtung Süden ausbilden wird. Als im besonderen Maße negativ ist diesbezüglich der ausgebliebene signifikante Schlusskurs über dem 0.62-Retracement einzustufen. Allein dieser Schritt kann als Auslöser der bereits laufenden Korrektur angesehen werden.

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Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554), vom 30.03.2020

Im weiteren Verlauf wird sich diese Welle bis zur 0.62-Unterstützung bei 9.54 € begeben und erst ausgehend von diesem Niveau die Chance auf eine nennenswerte Erholungsphase erhalten. Viel ist von dieser Etappe nicht zu erwarten, von einer grundlegenden Trendwende ganz zu schweigen. Die übergeordnete Richtung der folgenden 2-3 Jahre bleibt eindeutig abwärtsgerichtet, wie die Zeitachse es andeutet. Das fernere Ziel wird dabei durch das 1.00-Retracement bei 4.78 € gebildet.

Fazit:
Die Aktie der Nordex SE bewegt sich seit Jahren in einer seitlich ausgerichteten Korrektur. Dieser Zustand wird sich auch noch über mehrere Jahre behaupten. Ein neuer Aufwärtstrend ist auf absehbare Zeit nicht zu erwarten.

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Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554), vom 06.07.2021

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Nio Inc.: Starker Trend setzt sich fort! Hier das neueste Update und Ziel!

Ein Beitrag von Henrik Becker, vom 06.07.2021

Die letzte Analyse liegt nunmehr zwei Monate zurück (mittlerer Chart) und dennoch hat die damalige Lesart nichts an Aktualität verloren. Dem Tenor dieser Betrachtung Folge leistend, konnte sich auf die sich noch weiter fortsetzende Korrektur eine sehr dynamische Rallye einstellen und bereits die ersten Ziele anlaufen. Mit dieser Entwicklung unterstreicht die Aktie ihren Willen den seit weit über einem Jahr laufenden Aufwärtstrend fortführen zu wollen. Nach ist ausreichend Platz und Fantasie vorhanden.

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Nio Inc. (ISIN: US62914V1061) Chart, vom 05.05.2021

Ausblick:
Die energische Rallye hat die Ausbildung von Welle (1) zur Aufgabe. Mit dem Überschreiten des 1.62-Widerstandes (39.50 Euro) hat sich der Trend den Raum bis zur 2.62-Barrire (48.46 Euro) eröffnet. Das Erreichen dieses Levels ist lediglich eine Frage der Zeit. Doch aktuell steigt die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur, wie es im Chart dargestellt ist. Diese dann der Welle (2) dienende Bewegung kann die Aktie von Nio relativ stark unter Druck setzen. Das maximale Ziel für eine „2“ wird durch das 0.76-Retracement gebildet, hier bei 30.12 Euro.

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Nio Inc. (ISIN: US62914V1061) Chart, vom 05.07.2021

Für den aktuellen Fall ist dieses Szenario nicht vollends von der Hand zu weisen, denn die auf gleichem Niveau liegende untere Trendkanallinie übt eine nahezu magische Kraft aus. Im Chart ist der Abverkauf nicht derart massiv abgebildet; eine absolut zu rechtfertigende Option. Das Zeitlineal liefert temporäre Zielzonen für Welle (2) auf. Demzufolge sollte sich die Korrektur bis Mitte August hinziehen. Größere Gefahren kann ich dem Chart nicht ablesen, dazu ist diese Konstellation nicht geschaffen.

Fazit:
Der mittelfristige Aufwärtstrend wird sich zeitnah einer Korrektur beugen müssen. Im Verlauf dieser Bewegung wird sich das Geschehen innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends abspielen. Größere Gefahren sind dem Chart momentan nicht zu entnehmen. Absicherung spätestens: 30.12 € (0.76 Retracement).

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38 Prozent in 2021, mit dem Bund-Future! Zinshandel.de, von Heinz Kober

Ein Beitrag von Heinz Kober, in Vertretung für Herrn Becker (02.07.2021)

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