Gold-ist-Geld

„Gold ist Geld, alles andere ist Kredit“ (J.P. Morgan)

Ein Artikel von Ibrahim Sonay, vom  26.03.2021

In der Regel ist Gold ein sicherer Hafen – doch derzeit sieht es alles andere als rosig für das Edelmetall aus. Angesichts der Digitalisierung, bei der man versucht, alles Materielle weitestgehend möglich digital zu gestalten, fragt man sich, was aus Gold werden wird. Klar gibt es das „digitale Gold“ in Form von Bitcoin. Aber noch ist nicht erwiesen, dass Bitcoin wirklich eine Art Ersatz für das gelbe Edelmetall sein kann!

Nationen und das Thema Gold

Zuletzt meldete die polnische Notenbank ein Kaufprogramm für Gold. 100 Tonnen will man aufstocken (ca. 5 Milliarden Euro). Derzeit hält die Notenbank aus Polen 229 Tonnen. Das wären eine Aufstockung von etwa 44 %. Ersaunliche Dimension. Die Türkei kriselt weiter und hofft auf das Gold ihrer Bürger. Da die türkische Lira weiter fällt, ruft Erdogan seine Mitbürger erneut auf, ihren Gold-Besitz zu verkaufen, um die Lira zu stützen.

In den USA ist man nicht nur die höchste Instanz in der Staatsverschuldung, sondern auch führend in Sachen Goldbestände. Es werden 8.133 Tonnen verwaltet. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass man sich solch eine Art von lockerer Geldpolitik mit dem US-Dollar erlaubt?

Auf Platz 2 kommt schon Deutschland. Hier verwaltet die deutsche Bundesbank 3.362 Tonnen. Deutschland – „auch als der Hüter Europas bekannt“ – kann ebenfalls auf einen großen Goldschatz zurückgreifen, wenn der Euro kollabieren sollte.

„Die Welt wird von einer goldenen Regel dominiert: Wer das Gold hat, macht die Regeln.“ (Frank Stronach)

Die holländische Zentralbank sagte 2019, dass – im Falle eines ganzheitlichen Systemkollaps – Goldreserven für einen Neustart als Kreditsicherheit dienen werden, um das System wieder aufzubauen. Gold würde daher als Währungsanker benötigt. Heute, im Jahr 2021, scheinen wir angsichts der durch die Coronakrise explodierenden Schulden mehr denn je auf solch einen Kollaps zuzusteuern.

Während es Überlegungen gibt, FIAT-Währungen zu digitalisieren, sind diverse Kryptowährungen geradezu im Rausch und steigen in immer neue Höhen, insbesondere Bitcoin. Doch wenn eine Währung wie Bitcoin solch Schwankungen aufweist und auf jeden Hype reagiert, wie kann man diese elektronische Währung dann mit Gold gleichsetzen? Halten wir uns einmal vor Augen, dass ein Bitcoin bis vor kurzem noch mehr Wert hatte als ein Kilogramm des Edelmetalls!

Ist es vielleicht am Ende das wahre Gold, was eines der entscheidendsten Prozesse der Digitalisierung erleben wird? Unternehmen mit speziellen Blockchain-Patenten für Edelmetalle gibt es bereits – und auch eine Regierung könnte daraus ihren Nutzen ziehen.

Dann kommt es vielleicht so, wie J.P. Morgan im Jahr 1912 in einer Anhörung vor dem US-Kongreß sagte:  „Gold is money, everything else is credit“.

Amplify Energy_2

Amplify Energy Corp.: Ziel erreicht, doch wie geht es weiter?

Ein Artikel von Henrik Becker (26.03.2021)

In der Analyse vom 14.01.2021 (unterer Chart) wurde für die Aktie der Amplify Energy Corp. das Ansteigen bis zur großen 0.62-Linie bei 3.27 Euro prognostiziert. Die zwischenzeitliche Performance konnte diese Prognose exakt in die Realität umsetzen, wie der Chart es zeigt. Wie erwartet musste sich der Anteilsschein in der Folge einer Korrektur beugen, deren Abschluss auch so schnell nicht zu erwarten ist. Mit dieser Performance unterstreicht die Aktie einmal mehr die langfristigen nicht sonderlich positiven Avancen, um es vorsichtig auszudrücken.

Ausblick:
Mit dem punktgenauen Anlaufen an das in der Hierarchie sehr hoch angesiedelte 0.62-Retracement bei 3.27 Euro ist es dem Trend gelungen Welle (D) des großen Triangles auszubilden. Die darauffolgende Korrektur dient demzufolge der Ausbildung von Welle (E; nicht dargestellt). Aktuell steht die erste Unterwelle (A) von (E) auf der Agenda. Im Verlauf dieser Korrekturwelle wird die Aktie zunächst bis zur 0.50-Unterstützung bei 1.84 Euro fallen. Erst von diesem Niveau aus besteht die Möglichkeit einer moderaten Erholungsphase, wie es im Chart dargestellt ist.

Über wesentliches Potenzial verfügt diese Bewegung indes nicht. Wie das obere Zeitlineal es aufzeigt, wird sich Welle (A) mindestens bis Mitte Mai hinziehen und erst dann das eigentliche Ziel bei 1.31 Euro (0.50 Retracement) erreichen. Eine Hinwendung zu einer neuen weitreichenden Rallye ist mit der momentanen Konstellation nicht zu erwarten. Erst ein nachhaltiger Sprung über die bereits erwähnte 0.62-Linie (3.27 Euro) würde eine deutliche Verbesserung der Ausgangslage bedingen.

Fazit:
Amplify Energy befindet sich fest in den Fängen einer Korrektur. Daran wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern, sodass ein Engagement von einem hohen Risiko hinterlegt wäre. Die Absicherung sollte bei 1.84 Euro (0.50 Retracement) erfolgen.

Amplify Energy Corp. (WKN: A2P KHA), Chart vom 14.01.2021
Tabelle

Über 18 Prozent in 2021, mit dem Bund-Future! Zinshandel.de

Ein Gastartikel von Heinz Kober, Administrator von Zinshandel.de, vom 24.03.2021

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Wall-Street-Tiefpunkt-150x108

Wall Street: Vor einem Jahr Tiefpunkt – Reflationstrade am Ende? Marktgeflüster (Video)

Marktgeflüster, 24.03.2021
Autor: Markus Fugmann

Vor genau einem Jahr, am 23.März 2020, erreicht die Wall Street ihren Tiefpunkt – von da an ging es massiv nach oben! Aber in den letzten Tagen rotiert man wieder aus der Rotation: die in den vergangenen Wochen schwächeren Tech-Aktien im Nasdaq als Ausdruck des „Reflationstrades“ laufen wieder besser, die Value-Aktien als „Reflationstrade“ stehen dagegen tendentiell unter Druck. Denn eines zeichnet sich ab: Europa wird nicht so schnell aus dem Lockdown kommen, und auch in den USA steigen die Corona-Zahlen wieder, dazu könnten die bisherigen Impfstoffe gegen die immer häufiger auftauchenden Mutationen unwirksam sein.
 
Hier gelangen Sie zum Video: Marktgeflüster
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Wall Street: Kleinanleger anfüttern – dann runter? Marktgeflüster (Video)

Marktgeflüster, 23.03.2021
Autor: Markus Fugmann

An der Wall Street steigt heute der Nasdaq deutlich (auch der S&P 500), während etwa Value-Aktien wie im Dow Jones (und im Russell 2000) weniger gut laufen. Eines aber scheint plausibel: die Dickfische an der Wall Street versuchen so lange gute Stimmung zu machen, bis die amerikanischen Kleinanleger ihre Stimulus-Schecks in die Aktienmärkte investiert haben – und die Dickfische dadurch ihre Aktien zu höheren Preisen an die „schwachen Hände“ verkaufen. Denn mehr Stimulus wird es nun absehbar nicht mehr geben, aber sehr wahrscheinlich ist, dass US-Präsident Biden und die US-Demokraten nach dem Zuckerbrot dann die Peitsche hervorholen in Gestalt höhere Steuern für Unternehmen und Gutverdiener…
 
Hier gelangen Sie zum Video: Marktgeflüster
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Dax, Gold, Dow & Co. Das sind die neuen Ziele!

Tsunami, 05.03.2021

Euro-Bund-Future (WKN: 965 264)

Die Performance der zurückliegenden Handelswoche konnte der Bund-Future die jüngste Prognose sehr genau nachvollziehen. Dabei hat der sehr dynamische Anstieg das avisierte Ziel bei 175.10 Prozent (0.50 Retracement) mit einem gehandelten Hoch bei 174.97 Prozent lediglich leicht verfehlt.

Dax 30 (WKN: 846 900)

Wie in der letzten Betrachtung bereits in Aussicht gestellt, konnte sich der deutsche Leitindex Dax 30 nicht zu einem richtungsweisenden hinreißen lassen. Mit dieser Entwicklung unterstreicht der Aktienindex die völlige Unentschiedenheit der Marktteilnehmer über den weiteren Verlauf.

S&P 500 (WKN: A0A ET0)

Mit den erneuten Kursverlusten konnte sich der S&P 500 sehr schön in das, in der letzten Betrachtung aufgezeigten, Bild einfügen. Die zum Teil sehr dynamischen Punktverluste konnten indes noch keine Dramatisierung der Ausgangslage herbeiführen, wie der Chart es zeigt. Resultierend daraus ist das bisherige Szenario von größeren Veränderungen verschont geblieben.

Euro/USD (WKN: 965 275)

Der Euro musste sich gegenüber dem US-Dollar im Verlauf der vergangenen Woche einer erneuten Korrektur beugen. Im Verlauf dieser sehr kraftvollen Korrektur konnte die europäische Leitwährung auch den prognostizierten Zielbereich bei 1.1882 USD (0.62-Retracement) anlaufen.

Gold ($) (WKN: 965 515)

Entgegen dem Tenor der jüngsten Analyse musste sich Gold an den vergangenen Tagen einer weiteren Verkaufswelle unterwerfen. Auch wenn sich die zu verzeichnenden Kursverluste, mit ca. 50 USD, noch in Grenzen halten, musste eine Anpassung der Wellenzählung vorgenommen werden.

MDax (WKN: 846 741)

Kaum hat sich eine kleine Korrektur eingestellt, beginnt das ganz große Zittern! Mit der gezeigten Performance folgt der MDax der letzten Analyse, wenngleich das eigentliche Ziel der Korrektur noch nicht erreicht wurde. Dennoch unterstreicht der kleine Dax einmal mehr, dass die Börse keine Einbahnstraße ist.

Dow Jones (WKN: 969 420)

Kleinere Abweichungen einmal außer Acht gelassen, konnte der Dow Jones die jüngste Analyse sehr genau nachvollziehen. Dieser folgend sollte sich ein weiterer moderater Anstieg und eine sich daran anschließende ebenfalls moderate Korrektur einstellen. Auch wenn der Chart noch keine größeren Ungereimtheiten suggeriert, zeigt die zerklüftete Performance eine aufkommende Nervosität an.

Die vollständige Ausgabe können Sie hier einsehen ober downloaden: Tsunami_Heft 26 (PDF-Datei)

Dax Performance Langzeit (ISIN: DE0008469008 ), vom 30.10.2020
Dax_27.2.21

Dax 30 : Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er ……..tanzen!

Analyse, 26.02.2021

Die seit Wochen andauernde lethargische Bewegung hat sich auch an den zurückliegenden Tagen fortsetzen können. Im Wesentlichen folgt der deutsche Leitindex Dax 30 Performance, meiner Sichtweise. In der jüngsten Ausgabe hatte ich lediglich ein leichtes unbedeutsames Ansteigen prognostiziert. Wie der Chart es zeigt, halte ich auch weiterhin an dieser Sichtweise fest. Dieser Aspekt beinhaltet natürlich auch eine sich ausweitende Korrektur, welche sich im weiteren Verlauf vielleicht auch als Trendabschluss herausstellen kann.

Ausblick:
Die jüngste Korrektur dient der Ausbildung von Welle (b) der übergeordneten Welle (a). Welle (b) muss auch noch nicht abgeschlossen sein, auch wenn im Chart diese Option bereits dargestellt ist. Somit können sich an den folgenden Tagen weitere Kursverluste einstellen. Mit dem eine Stufe größeren 0.76-Retracement (13.265 Punkte) liegt die maximale Grenzlinie in relativ großer Entfernung, kann aber ohne Weiteres binnen weniger Tage erreicht werden. Eine grundlegende Trendwende ist dementgegen nicht realistisch.

Nach Abschluss von (b) wird sich die erste Trianglewelle (a) ausbilden und damit dem Dax zu einem leichten Anstieg verhelfen. Dem Höhenflug sind mit dem 1.00-Retracement bei 14.458 Punkten relativ enge Grenzen gesetzt. Wesentlich höher erwarte ich die kleine Rallye nicht. Im Großen und Ganzen zeigt die jüngste Performance eine absolut verunsicherte Einstellung der Akteure auf. Dieses Verhalten deutet einen sich nähernden Trendabschluss an. Gefahren kann ich dem Chart nicht ablesen.

Fazit:
Die immer noch laufende Korrektur steht einem auf längere Sicht angelegten Engagement entgegen. Ein entsprechendes Signal ist daher auch nicht zu benennen. Die Absicherung sollte auf dem 0.62-Retracement bei 13.632 Punkten erfolgen.

Dax-Langzeit, vom 16.05.2018

S&P_26.2.21

S&P 500 : Das Eis bricht! Das langfristige Ziel ist erreicht!

Analyse, 26.02.2021

Die jüngste Korrektur sollte sich, der letzten Prognose für den S&P 500 folgend, erst nach einem nochmaligen sehr leichten Ansteigen einstellen. So ist Börse nun einmal. Doch so ganz ist das Spiel noch nicht aus, behält sich der marktbreite Aktienindex immer noch die Chance auf eine, wenn auch nur schwache, Fortsetzung der Aufwärtsbewegung offen. Dennoch mahnt die Entwicklung der letzten Wochen zur Vorsicht. Denn die zerrissene Performance weist auf weiterhin unruhige Zeiten hin. Der obere Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche Sichtweise auf. Demnach sollte eine größere Korrektur ins Kalkül gezogen werden.

Ausblick:
Mit dem punktgenauen Aufsetzen auf der 0.62-Unterstützung bei 3.792 Punkten hat sich Welle (a) und damit die erste Phase der Korrektur ausgebildet. Der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb dieser sehr wichtigen Supportlinie lässt auf einen an den kommenden Tagen auftretende Erholung schließen. Über wesentliches Potenzial verfügt die kleine Rallye nicht, weshalb ich auf die Darstellung verzichtet habe.

Erst ein signifikantes Überschreiten des Widerstandes bei 3.889 Punkten (0.62-Retracement) würde eine gewisse Erleichterung darstellen und dem Index etwas mehr Raum erschließen. Eine grundsätzliche Verbesserung der Ausgangslage ist dennoch nicht zu erwarten. Im weiteren Verlauf werden sich erneute Punktverluste nicht ausschließen lassen. Wie der Chart es zeigt, kann die Talfahrt bis zur unteren hellroten Trendlinie verlaufen. Größere Gefahren würden sich erst durch einen Bruch dieser Linie einstellen.

Fazit:
Die aktuell noch laufende Korrektur erschwert ein längerfristiges Engagement deutlich. Resultierend daraus ist ein Kaufsignal auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Die Absicherung sollte auf dem 3.792 Punkten (0.62-Retracement) erfolgen.

S&P Langzeit, vom 23.01.2018

S&P 500, 24.01.2018 (ISIN: US78378X1072)
Brent_27.2.21

Brent ($): Außer Rand und Band!

Brent, 26.02.2021

Völlig außer Rand und Band! So könnte man die Situation im Nordseeöl der Sorte Brent beschreiben. Der seit fast einem Jahr andauernde Aufwärtstrend hat sich auch an den zurückliegenden vier Wochen eindrucksvoll fortsetzen können. Der Chart zeigt den ungetrübten Anstieg, aber auch den eindeutig korrektiven Charakter dieser Rallye. Mit dieser Performance konnte das schwarze Gold die letzte Prognose nachvollziehen, sogar leicht überbieten. Der Langzeitchart zeigt auf, dass sich Brent durchaus auf gutem Wege befindet, auch wenn dieser schon älter ist.

Ausblick:
Mit dem Erreichen des großen 0.62-Widerstandes bei 66.28 USD hat Brent einen extrem hartnäckigen Widerstandsbereich angelaufen. Ein unvermitteltes Überschreiten dieser Linie ist nicht zu erwarten. An den folgenden Tagen ist daher von einer etwas größeren Korrektur auszugehen, wie es im Chart dargestellt ist. Diese Bewegung nimmt mit Unterschreiten des 0.24-Retracements (64.07 USD) ihren Lauf und wird das Rohöl bis zur 0.62-Linie bei 59.14 USD fallen lassen.

Solange sich diese Supportlinie behaupten kann, besteht für das dargestellte Szenario keine Gefahr. Sollte sich Brent anders entscheiden, steht der Abverkauf bis zur größeren 0.50-Linie (49.06 USD) zur Debatte. Diesem Szenario räume ich keine größeren Chancen auf Umsetzung ein. Auch wenn ich ein nochmaliges Ansteigen favorisiere, bleibt Brent im Korrekturmodus gefangen und wird auf absehbare Zeit auch einen nachhaltigen Trendabschluss vollziehen. Größere Gefahren kann ich dem Chart derzeit nicht entnehmen.

Fazit:
Aktuell legt Brent eine kleine Pause ein, weshalb ein erneutes Engagement nicht empfehlenswert ist. Das bisherige Signal bleibt ungeachtet dessen bestehen, wie Sie es der Übersichtstabelle entnehmen können.

Langzeitanalyse, vom 12.09.2017: Brent ($) 

Brent (ISIN: XC0009677409 vom) 10.09.2017
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Dax; Euro; Gold; Silber; Dow & Co! Wie geht es weiter?

Tsunami, 20.02.2021

Euro-Bund-Future (WKN: 965 264)

Mit der jüngsten Korrektur, welche sich an den letzten Tagen eingestellt hat, konnte der Bund-Future deutlich unter das prognostizierte Ziel performen.

Dax 30 (WKN: 846 900)

Wie erwartet konnte sich der deutsche Leitindex Dax 30 im Verlauf seit der letzten Betrachtung nicht wirklich von der Stelle bewegen. Mit dieser zurückhaltenden Performance……..

S&P 500 (WKN: A0A ET0)

Die zurückliegende Handelswoche kann man ohne Weiteres aus dem Chart des S&P 500 streichen. Die zu konstatierende Performance konnte keine richtungsweisende Entscheidung an den Tag legen, wie der Chart es eindrucksvoll zeigt.

Euro/USD (WKN: 965 275)

Die Ziellinie bei 1.2171 US-Dollar (1.62-Retracement) konnte die europäische Leitwährung, der Euro, im Verlauf der vergangenen Handelswoche exakt erreichen. Damit ist es dem Währungspaar gelungen, die jüngste Prognose nachzuvollziehen.

Gold ($) (WKN: 965 515)

Mit dem Abverkauf bis zur massiven 1.62-Unterstützung (1.763 USD) konnte Gold die jüngste Betrachtung exakt nachvollziehen. Mit dieser Performance unterstreicht das Edelmetall seine angeschlagene Verfassung, wie sich diese seit dem Sommer vergangenen Jahres eingestellt hat.

MDax (WKN: 846 741)

Durch das Ansteigen bis zum 0.62-Widerstand bei 33.274 Punkten konnte der MDax die letzte Betrachtung fast punktgenau nachvollziehen. In dieses Bild fügt sich dann auch die sich daran anschließende Korrektur ein, auch wenn diese Bewegung noch nicht über das prognostizierte Potenzial verfügt.

Dow Jones (WKN: 969 420)

Der Dow Jones ist auf dem besten Wege das seit geraumer Zeit prognostizierte Ziel bei 32.382 Punkten (0.76 Retracement) zu erreichen. Die Performance der vergangenen Woche hat dem Index lediglich leichte Zugewinne beschert, allerdings auch vor einer Korrektur bewahrt. Nach wie vor bleibt die…….

Die vollständige Ausgabe können Sie hier einsehen ober downloaden: Tsunami Heft 21 (PDF-Datei)

Silber ($) 25.02.2021