Nasdaq_13.2.21

Nasdaq 100: Never ending story?

Analyse, 14.02.2021

Der Nasdaq 100 konnte sich an den zurückliegenden Wochen noch einmal leicht aufrichten. Einen signifikanten Einfluss auf das Geschehen konnte dieses Verhalten indes nicht nehmen. Dennoch habe ich meine Wellenzählung, aufgrund des sich etwas anders darstellenden Bildes, leichten Veränderungen unterzogen. Aktuell räume ich dem Technologieindex noch etwas aufwärtsgerichteten Spielraum ein. Doch weisen die zögerlichen Schritte auf ein nachlassendes Käuferinteresse und damit auf ein sich abschwächendes Momentum hin.

Ausblick:
Der seit dem Herbst vergangenen Jahres währende Aufwärtstrend dient der Ausbildung von Welle (C) der sich als ZigZag ausformenden ABC-Formation. Diese sich zwingend fünfteilig ausbildende (C) bewegt sich in Welle (iii) und damit in einer sehr dynamischen Bewegung. Sehr häufig wird eine Welle „C“, innerhalb eines Flats mittels Diagonal-Impuls ausgeformt. Für den Nasdaq 100 besteht diese Option auch, zumindest deutet die Struktur der bisherigen Wellen darauf hin.

Mit dem großen 0.62-Retracement bei 14.845 Punkten steht eine mächtige Widerstandslinie bereit, um ein signifikant höheres Ansteigen zu verhindern. Vielmehr sollte die Möglichkeit eines Trendabschlusses in Betracht gezogen werden. Ein eventueller Bruch der 0.62-Unterstützung bei aktuell 13.207 Punkten würde dieses Szenario in die Wege leiten und könnte eine relativ energiegeladene Bewegung zur Folge haben. Zusätzlich wird dieses Kursniveau durch die untere Trendkanallinie untermauert.

Fazit:
Der Nasdaq befindet sich in einer aufwärtsgerichteten Korrektur und bildet innerhalb dieser Formation einen Aufwärtstrend aus. Ein erneutes Kaufsignal ist derzeit nicht zu erwarten. Das bisherige Signal behält ungeachtet der Korrekturgefahr seine Gültigkeit. Weitere Signal: Übersichtstabelle.

Nasdaq 100 (ISIN: US6311011026), vom 21.03.2020
Bitcoin_12.1.21

Bitcoin ($)

Analyse, 12.01.2021

Bitcoin konnte in jüngster Zeit wieder kräftig Schlagzeilen produzieren. Der Grund hierfür lag und liegt in der nahezu utopischen Rallye, in deren Verlauf die digitale Währung immer wieder zu neuen Hochs steigen konnte. Bereits vor fast einem Jahr hatte ich in meiner damaligen Prognose diese Entwicklung vorweggenommen und selbst den Zeitpunkt richtig getroffen, wie die Zeitlineale im oberen Chart es zeigen.

Ausblick:
Der jüngste Aufwärtstrend hat an den letzten Tagen eine leichte Korrektur zugelassen. Dramatisches ist von dieser Bewegung nicht zu erwarten. Denn wie es im Chart dargestellt ist, wird mit dieser Korrektur lediglich Welle (4) der fünfteiligen (1-2-3-4-5) Im-pulswelle ausgeformt. Wie für eine „4“ üblich kann sich die temporäre Komponente als sehr groß erweisen. Das unterhalb liegende Zeitlineal gibt als mögliches Ziel Mitte März an.

Die zu erwartenden Kursverluste können Bitcoin unter die 0.24-Unterstützung bei 29.833 USD fallen lassen. Wesentlich tiefer erwarte ich Welle (4) indes nicht. Die auf (4) folgende (5) setzt den Aufwärtstrend wieder in Bewegung und lässt Bitcoin über den großen 1.62-Widerstand (42.576 USD) steigen. Der Zielbereich von (5) ist allerdings erst nach Abschluss der aktuellen Korrektur möglich. Dennoch liegt ein Ansteigen bis in den Bereich des 0.62-Retracement (simuliert bei ca. 60.000 USD) absolut im Rahmen des Möglichen.

Fazit:
Bitcoin bewegt sich im Rahmen eines völlig intakten Aufwärtstrends. Daran kann und wird die kleine derzeit ablaufende Korrektur nicht ändern können. An den folgenden Tagen ist von weiteren Abverkäufen auszugehen, sodass ein Engagement derzeit einem erhöhten Risiko ausgesetzt ist. Die Absicherung sollte spätestens auf dem 0.24 Retracement bei 29.833 USD erfolgen.

Artikel im PDF-Format: Bitcoin ($)

Bitcoin, 16.03.2018
Dax_30.10.20

Dax Langzeit

Analyse, 02.11.2020

Der Dax bewegt sich seit nunmehr sechs Jahren in einer großgerahmten seitlich ausgerichteten Korrektur. Mit dieser Entwicklung konnte der Index die Erwartungen erfüllen. Besonders augenfällig ist, nimmt sich dabei die Performance des aktuell laufenden Jahres aus. Die herben Verluste vom März konnte der Dax nahezu vollständig egalisieren. Die jüngste Entwicklung hat eindrucksvoll gezeigt, dass Börse keine Einbahnstraße ist. Eine grundlegende Entscheidung konnte indes nicht bewirkt werden.

Ausblick:
Seit nunmehr sechs Jahren bildet sich ein großes Triangle (A-B-C-D-E). Momentan spielt sich das Geschehen in der dreiteiligen (a-b-c) Welle (D) ab und damit in einer Korrektur. Die aktuellen Punktverluste dienen diesbezüglich der Ausbildung von Welle (b). Mit dem 0.38-Retracement (11.167 Punkte) liegt eine mögliche Ziellinie in nicht utopischer Entfernung, wenngleich auch der Abverkauf bis zur 0.62-Unterstützung (9.950 Zähler) im Rahmen des Regelwerkes liegen würde. Eine derart drastische Korrektur erwarte ich allerdings nicht.

Im weiteren Verlauf von (D) wird der Dax, hervorgerufen durch die Ausformung von (c) wieder moderat steigen. Die sich daran anschließende sowie auch das Triangle abschließende (E) lässt die Notierung wieder bröckeln, wie der Chart es zeigt. Der Blick auf die Zeitachse deutet an, dass Torschlusspanik nicht nötig ist. Vom Abschluss der lethargischen Phase ist demzufolge nicht vor 2022/23 auszugehen. Größere Gefahren würden sich erst durch einen eventuellen Bruch der 0.62-Linie (9.950 Punkte) einstellen.

Fazit:
Der Dax bewegt sich innerhalb einer großen Korrektur. Dieser Zustand bleibt dem Index auch für die folgenden 2-3 Jahre erhalten. Eine vorzeitige Auflösung der apathischen Phase erscheint wenig realistisch. So werden sich immer wieder, am Tenor indes nicht kratzen könnende, aufregende Bewegen einstellen.

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Dax Performance, 27.12.2016 (ISIN: DE0008469008)
Pfizer

Pfizer Inc.

Analyse, 11.01.2021

Mit der Pfizer Inc. steht nun wahrlich kein Unbekannter auf der Agenda. Allein der Umsatz von ca. 50 Mrd. US-Dollar, erwirtschaftet von fast 100.000 Mitarbeitern, kennzeichnet Pfizer als Branchenriesen. Doch die Aktie des Pharmakonzerns Pfizer Inc. bewegt sich seit Anfang 1998 in einer lethargischen Phase seitwärts. Natürlich nehmen sich die Amplituden sehr groß aus, wie allein der letzte vor 12 Jahren gestartete Aufwärtstrend es zeigt.

So recht will der Befreiungsschlag dann aber doch nicht gelingen, stellt sich das aus dem Jahr 1999 stammende Allzeithoch bei 50 USD als unerreichbar dar; auch das zeigt der Chart. Der Grund hierfür ist in der seit über 20 Jahren währenden Konstellation zu suchen. Der Anteilsschein von Pfizer bewegt sich innerhalb eines, besonders in temporärer Hinsicht, sehr großem Triangle (A-B-C-D-E)!

Ausblick:
Die jüngste nunmehr zwei Jahre laufende Korrektur hat die Ausbildung von Welle (C) des bereits eingangs erwähnten Triangles zu Aufgabe. Innerhalb eine Triangles nimmt Welle „C“ fast immer die meiste Zeit in Anspruch. Uns so zeigt das unterhalb liegende Zeitlineal, mit dem 1.62-Retracement (November`24) auch einen relativ weit entfernten Zielkorridor auf.

Dieser Aspekt deutet auf eine eher moderate Korrektur hin, größere crashartige Verhaltensmuster sind demzufolge nicht zu erwarten. Momentan steht mit der Ausbildung von Welle (b) eine kleinere aufwärtsgerichtete Korrektur auf der Agenda. Über signifikantes Potenzial verfügt die kleine Rallye indes nicht.
Bereits das mehrfache Scheitern am Widerstand bei 38.24 USD (0.62 Retracement) deutet auf ein sich drastisch abschwächen des Momentum hin. Selbst ein Überschreiten dieser mächtigen Linie würde zunächst noch keinen Befreiungsschlag bedeuten, denn mit der oberen hellroten Trendlinie liegt eine nahezu unlösbare Aufgabe in unmittelbarer Nähe.

Im Verlauf der kommenden Wochen und Monate sollte daher die Unterseite im Fokus bleiben. Ein eventuelles Unterschreiten der 0.62-Unterstützung (31.40 USD), auf Schlusskursbasis, setzt den übergeordneten Abwärtstrend weiter fort. Gesetzt den Fall geht die Reise dann, unter Begleitung eines mäßigen Momentums, bis zur eigentlichen Ziellinie, dem 1.62-Retracement bei 18.85 USD. Viel mehr ist von der Korrektur auch nicht zu erwarten, ein leichtes Überschießen wie immer inbegriffen.

Fazit:
Die Aktie der Pfizer Inc. bewegt sich tief im Korrekturmodus und wird auf absehbare Zeit keine Chance erhalten, sich aus diesem beklemmenden Zustand befreien zu können. Auch wenn sich sehr langfristig die Avancen in einem sehr guten Licht präsentieren, bleiben die kürzeren Kollegen eindeutig negativ zu werten. Daher sollte ein Engagement einen sehr langen Atem besitzen.

Artikel im PDF-Format: Pfizer Inc.

Pfizer Inc., 11.01.2021 (ISIN: US7170811035)
S&P_lang_8.10_20

S&P 500 Langzeit

Analyse, 08.10.2020

Der S&P 500 bewegt sich seit über 10 Jahren in einem Aufwärtstrend, dessen Grenzen relativ eng bemessen sind. Den herben Einschnitt vom März`20 konnte der marktbreite Aktienindex mehr als ausgleichen, sodass aktuell ein neues Allzeithoch entstanden ist. Auch wenn sich die März-Korrektur, auf den ersten Blick, dramatisch darstellt, konnte dieser kleine Crash noch keine grundlegende Entscheidung hervorrufen.

Ausblick:
Mit der seit Ende´08 laufenden Rallye wird die sehr große und im daher im Chart nicht dargestellte Welle (V) des seit Jahrzehnten laufenden Aufwärtstrends ausgebildet. Diese sich zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impuls-Welle befasst sich seit geraumer Zeit mit der Gestaltung der Unterwelle (4) und damit mit einer Korrektur. Sehr häufig bedient sich eine Welle „4“ eines Triangles für die interne Struktur. Dieses Verhalten ist aktuell festzustellen, wie der Chart es zeigt. Demzufolge formt sich aktuell noch Welle (D) dieser Formation (A-B-C-D-E) aus.
Den regelkonformen Abschluss von (D) erwarte ich relativ zeit-nah, in den wöchentlich erscheinenden Analysen gehe ich näher auf diese Zeitebene ein. Die auf (D) folgende (E) wird für eine etwas stärkere Korrektur verantwortlich sein. Eine Zielprognose ist erst nach vollendeter (D) möglich, doch sollte (E) mindestens bis zur 0.62-Unterstützung bei aktuell 2.738 Punkten verlaufen. Ein eventueller Bruch dieses Niveaus würde noch keine Regelverletzung bedeuten. Erst nach abgeschlossenem Triangle kann sich Welle (5) in Szene setzen. Die Zeitlineale geben für die einzelnen Wellen temporäre Zielkorridore an.

Fazit:
Der S&P 500 bildet eine Korrektur innerhalb eines intakten Auf-wärtstrends aus. Aktuell sollte dennoch Zurückhaltung walten, denn die Korrektur wird sich noch längere Zeit hinziehen. Die Absicherung sollte auf dem 0.62 Retracement (2.738 Pkt.) erfolgen.

Artikel im PDF-Format: S&P Langzeit

S&P 500, 18.03.2018 (ISIN: US78378X1072)
Euro_USD_24.10.20

Euro/US-Dollar Langzeit

Analyse, 24.10.2020

Für den Euro hatte ich in der letzten Ausgabe, vom März dieses Jahres, eine in temporärer Hinsicht, sehr starke seitliche Performance in Aussicht gestellt. Wie der mittlere Chart es zeigt, sollte sich diese apathische Phase bis weit in die zweite Hälfte der aktuellen Dekade verlaufen. Die zwischenzeitliche, erwartungsgemäß positive, Performance konnte diesem Denken Rechnung tragen. Dennoch habe ich meine Sichtweise relativ unmissverständlich umgestellt, wie die beiden Charts es zeigen.

Ausblick:
Das momentan noch laufende Triangle (a-b-c-d-e), welches sich hier als Welle (X) ausbildet, steht mit Welle (e) in der finalen Phase und damit unmittelbar vor dem Abschluss. Das exakte Anlaufen, als auch der ausgebliebene Sprung über diese Linie, an den Widerstand bei 1.1994 $ (0.62-Retracement) ist ein sehr sicheres Indiz auf einen zeitnah bevorstehenden Trendwechsel. Das Zeitlineal zeigt mit dem 13. August den idealtypischen Zieleinlauf für (e) an. Ungeachtet dessen kann sich in der Folgezeit noch ein Pendeln um diesen Widerstand einstellen, signifikante Auswirkungen sind indes unwahrscheinlich.
Die auf (X) folgende (A) setzt den Euro wieder massiven Druck aus. Die Unterstützung bei 1.0036 $ (0.62-Retracement) bildet die erste Anlaufstelle, das 1.00-Retracement (0.8980 $) das idealtypische Ziel der zu erwartenden Korrektur (A). Dieses Niveau wird der Euro für eine größere Bodenbildung nutzen. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich die Ausbildung eines sehr großen Triangles (A-B-C-D-E), als Wellenabschluss von Welle (B). Das untere Zeitlineal liefert Anhaltspunkte über den zeitlichen Verlauf.

Fazit:
Der Euro bewegt sich innerhalb einer sehr großen Korrektur und wird diesen Zustand auf absehbare Zeit nicht verändern können. Eine Hinwendung zu einem großen Aufwärtstrend ist demzufolge nicht zu erwarten. Kurzfristiger Analysen im wöchentlichen Börsenbrief.

Euro/US-Dollar, 07.02.2016 (ISIN: EU0009652759)
Plug Power_25.1.21

Plug Power Inc.

Analyse, 26.01.2021

Die atemberaubende Performance, welche die Aktie von Plug Power Inc. im Verlauf der zurückliegenden zwei Jahre an den Tag gelegt hat, konnte sich auch in der jüngsten Zeit weiter fort-setzen. Aktuell scheint es so, als wolle sich die Aktie eine kleine wohlverdiente Pause gönnen. Die ersten Indikatoren deuten auf eine Verschnaufpause hin, allerdings auch nicht auf mehr. Kor-rekturen sind immer wieder notwendige Bestandteile eines ge-sunden Trends und sollen daher als mehr als Chance als einen Grund für Panik angesehen werden.

Ausblick:
Die extrem dynamische Rallye beginnend Anfang´20 konnte Welle (3) ausbilden, wenngleich deren Abschluss noch nicht er-folgte. Die fünfteilige (i-ii-iii-iv-v) hat mit der Ausbildung einer ex-pansiven Welle (v) eine für Aktien relativ, aber absolut regelkon-forme, seltene Konstellation erzeugt. Mit dem Anlaufen an den Widerstand bei 55.56 USD (1.62-Retracement) wurde bereits eine nicht zu unterschätzende Zielmarke erreicht. Dieses Level kann ohne Weiteres dazu verwendet werden, die kleine (v) zum Abschluss zu bringen.

Eine erste ernst zu nehmende Indikation auf dieses Szenario ist der vermiedene Schlusskurs über diesem Widerstand. Die Folge hiervon ist die Ausformung von Welle (4) und damit einer eher seitlich ausgerichteten Korrektur, wie der Chart es zeigt. Im Ver-lauf dieser Korrektur kann sich ein mehrfaches Überschreiten der 1.62-Linie einstellen. Das Potenzial der kleinen Ausflüge sollte sich indes moderat präsentieren und damit nicht überbewertet werden. Gefahren entstehen sofort, sollte die 0.24-Unterstützung (aktuell 40.64 USD) nachhaltig gebrochen werden.

Fazit:
Der Aufwärtstrend ist ungeachtet der anstehenden leichten Un-ruhen auch weiterhin intakt. Zur Absicherung kürzerer Positionen eignet sich die 0.24-Linie bei 40.64 USD.

Tesla_06.01.21

Tesla Inc.($)

Analyse, 06.01.2021

An der Börse geht es schon mal paradox zu. Als ein Synonym für dieses Phänomen kann der Elektro-Auto-Hersteller Tesla an-geführt werden. Obwohl noch kein Geld verdient, steigt die Aktie in schwindelerregende Höhen auf. In meiner letzten Analyse (mittlerer Chart) hatte ich bereits ein äußerst dynamisches Ansteigen prognostiziert. Der zwischenzeitlich 5 zu 1 abgehaltene Aktiensplit konnte daran nichts ändern, lediglich den reinen Zahlenwert dem Split entsprechend anpassen.

Ausblick:
Die seit März`20 währende Rallye, welche sich in Form einer Im-pulswelle (1-2-3-4-5) ausbildet, bewegt sich aktuell in Welle (5) und damit in der finalen Phase dieser Etappe. Im weiteren Verlauf wird sich der Anteilsschein noch bis zum 0.62-Widerstand (935.72 USD) steigen und erst von diesem Niveau aus in eine etwas größere Korrektur einmünden. Das unmittelbar zu vorliegende und in der Hierarchie eine Etage höher angesiedelte 0.62-Retracement (707.80 USD) stellt die eigentliche Ziellinie dar, doch stellt sich bei derart hochgradigen Retracements immer ein mehr oder weniger deutliches Überschießen ein.

Mit dem Erreichen des Zielbereiches muss der Trend noch nicht abgeschlossen sein, vielmehr erwarte ich eine größere seitliche Entwicklung. Der Chart zeigt das in Form eines Triangles. Größere Gefahren sind dem Chart momentan noch nicht abzulesen. An den folgenden Wochen kann sich durchaus eine kleinere Korrektur einstellen. Das Signal hierfür wird mit Bruch der 0.24-Unterstützung bei aktuell 524.05 USD geliefert. Solange die 0.62-Linie (413 USD) nicht gebrochen wird, besteht keine Gefahr.

Fazit:

Der Aufwärtstrend wird sich auch noch weiter fortsetzen. Das zu erwartende Potenzial präsentiert sich für den kürzeren Horizont nicht mehr ganz so profitabel. Die Absicherung sollte spätestens bei aktuell 413 USD (0.62-Retracement) erfolgen.

Tesla Inc., 11.09.2018 (ISIN: US88160R1014)
Silber_28.3.20

Silber ($) Langfristig

Analyse, 29.03.2020

In meiner letzten Langzeitanalyse, vom Juni 2017, hatte ich für Silber den Abverkauf bis unter 10 $ prognostiziert. Der mittlere Chart zeigt das bereits 2015 von mir verwendete Szenario. Ganz so kräftig war der Abverkauf dann doch nicht, andererseits ist auch noch nicht aller Tage Abend, wie sie es im Anschluss lesen können. Die zwischenzeitliche Performance hat sich dagegen deutlich anders präsentiert als von mir erwartet. Ein Aspekt welcher mich immer wieder in Bedrängnis bugsiert hat.

Ausblick:
Wie der es eindrucksvoll vermittelt, bewegt sich Silber seit gut 40 Jahren seitwärts. Die immer höher werdenden Tiefs geben dieser Performance die Gestalt eines Triangles (A-B-C-D-E). Und genau in diesem befindet sich Silber, um es auf den Punkt zu bringen, in der finalen Welle (E) dieser Korrekturformation. Diese für sich genommen dreiteilige (A-B-C) Welle befindet sich eben-falls mit der Ausbildung der kleineren (C) in der finalen Phase. Dieser Umstand schließt zwar weitere Kursverluste ein, doch sollte der größte Teil der Wegstrecke bereits absolviert sein.

Mit der sehr großen Unterstützung bei 10.49 $ liegt das idealtypische Ziel in absolut überschaubarer sowohl auch realistischer Entfernung. Ein eventueller Bruch dieser Linie würde den Trend bis zur unteren Trendlinie fallen lassen. Wie immer liefert das unterhalb liegende Zeitlineal Anhaltspunkte über den temporären Verlauf von (C) und demzufolge auch von (E). Demzufolge sollte sich der Abschluss des Triangles erst in der zweiten Jahreshälfte einstellen. Die darauffolgende Rallye wird das Edelmetall zu neuen Ufern tragen, aber dazu in einer späteren Ausgabe mehr.

Fazit:

Silber bildet innerhalb eines sehr langfristigen Aufwärtstrends eine Korrektur aus. Aktuell stehen neue Kursverluste auf der Agenda, weshalb ich von einer Positionierung zurzeit noch abrate. Sichern sie spätestens bei 10.49 $ (0.62 Retracement) ab.

Vollständigen Artikel downloaden: Silber ($) langfristig (PDF-Datei)

Silber ($), 17.01.2016 (ISIN: XC0009653103)
MDax_28.3.20

MDax – Langfristig

Analyse vom, 28.03.2020

Die jüngsten Unruhen sind auch am MDax nicht spurlos vorbei-gegangen, wie der Chart es zeigt. Mit einem Punktverlust von 40 Prozent fügt sich der MDax sehr gut in die Familie der Aktienindizes ein. Dabei konnte mit der 0.24-Linie bei 17.581 Punkten eine wichtige Unterstützung angelaufen werden. Als besonders positiv wirkt sich dabei der ausgebliebene Bruch dieser Supportlinie aus. Dennoch ist von einem Ende des Trauerspiels nicht in Sichtweite gerückt; noch nicht einmal ansatzweise.

Ausblick:

Ungeachtet der aktuell noch laufenden Korrektur befindet sich der MDax auch weiterhin in einem sehr langfristigen Aufwärtstrend. Diesbezüglich versteht sich die massive Korrektur lediglich als ein notwendiger Part (4) dieses Trends. Nach Abschluss der internen (b) steht nun (c) auf der Agenda. Diese zwingend fünfteilig auszubildende Welle nimmt sehr häufig die Gestalt eines Diagonalimpulses an und bildet immer wieder interne kleinere Aufwärtstrends aus. Diese Konstellation würde eine größere temporäre Ausdehnung bedingen.

Im Chart habe ich dieses Szenario bereits dargestellt. Das lehr-buchmäßige Ziel von Welle (c), gleichbedeutend von (4), wird durch das 2.62-Retracement (14.788 Punkte) gebildet. Zudem versteht sich diese Supportlinie als letzte Haltelinie für Welle (c). Wie das Zeitlineal es aufzeigt, ist vom Abschluss der Korrektur nicht vor Mitte des kommenden Jahres auszugehen. Die sich daran anschließende Bodenbildung wird sich ebenfalls im gebührenden Maß Zeit nehmen. Der vorzeitige Abschluss dieser Phase ist indes nicht zu erwarten.

Fazit:

Die aktuelle und noch längere Zeit laufende Korrektur, steht einem auf längere Sicht angelegten Engagement entgegen. Resultierend daraus rate ich von einer Positionierung ab. Die Absicherung sollte bei 17.581 Punkten (0.24 Retracement) erfolgen.

MDax_8.2.15
MDax Langzeit, 08.02.2015 (ISIN: DE0008467416)