Markteinschätzung

Die Aktienmärkte scheinen seit der Kerbe vom März nur noch eine Richtung zu kennen: Gen Norden! Diese Entwicklung sollte sie, werte Leser dennoch nicht überraschen, hatte ich seinerzeit in meinen Langzeitanalysen diesen Werdegang genau so beschrieben. Am Beispiel des Dax Performance können sie meine diesbezügliche Einschätzung einsehen. Erwartet wurde diese Darstellung nicht, zumindest nicht von der Allgemeinheit sowie auch den Medien, als ihr Sprachrohr.

Abbildung 1 / Dax 30, vom 21.03.2020 (ISIN: DE0008469008)

Gegenwärtig haben die meisten Aktienmärkte ein vergleichsweises hohes Niveau angenommen, der Nasdaq 100 konnte sogar ein neues Allzeithoch ausbilden. Dass diese Entwicklung nicht verallgemeinert werden kann, zeigen die Beispiele von ATX; Hang Seng und Eurostoxx. Diese Indizes hinkten zum Teil sehr deutlich hinter der positiven Performance der großen internationalen Kollegen her.

Abbildung 2 Hang Seng Index (ISIN: HK0000004322)

So rechte Freude, von Euphorie einmal ganz zu schweigen, will sich angesichts der erreichten Kursniveaus indes nicht einstellen. Die Zeiten, in denen man Torten auf das Parkett gefahren hat, scheinen endgültig der Geschichte anzugehören. Den Börsianern scheint der Appetit vergangen sein. Der Blick auf den unteren Chart offenbart letztendlich dann auch den Grund für diese Abstinenz.

Abbildung 3 / Dax 30 Performance (ISIN: DE0008469008)

laufende sehr dynamische Erholung eindeutig die Züge einer Korrektur trägt. Selbst wenn diesen, auch in anderen Indizes zu konstatierenden, Bewegungen noch geraumes Potenzial zur Verfügung stehen handelt es sich eben nur um Korrekturen. Nach Abschluss dieser Etappe wird sich das Blatt unweigerlich wenden. In meinen regelmäßig erscheinenden Publikationen weise ich schon seit Wochen auf diesen Aspekt hin.

Momentan besteht noch kein Grund in Verkaufspanik zu verfallen, doch so völlig nichts ahnend sollten die Aktienmärkte dann auch nicht in Augenschein genommen werden. Die in jüngster Zeit immer wieder auftretenden Korrekturen weisen auf eine stetig steigende Verunsicherung der Marktteilnehmer hin. Ein erstes durchaus ernst zu nehmendes Indiz auf den bevorstehenden Trendabschluss. Dieser wird sich in größere Art & Weise einstellen; darauf verweise ich rechtzeitig.

Abbildung 4 / Palladium ($) ISIN: XC0009665529

Etwas konträrer gestaltet sich die Situation bei den Rohstoffen. Während Gold und Palladium nur wenige Prozent unter den jeweiligen Allzeithochs notieren, können Silber; Platin und im Besonderen Rohöl vom Erreichen ihrer Allzeithochs nur träumen. Zum einen neigt sich das Petrol-Zeitalter durch neue Technologien dem Ende, sodass Öl wohl kein neues Allzeithoch mehr ausbilden wird. Das soll nicht heißen, dass künftig kein Öl mehr benötigt wird, schließlich ist die Steinzeit nicht dadurch zu Ende gegangen, weil es keine Steine mehr gab.

Abbildung 5 / Platin ($) ISIN: XC0009665545

Silber und Platin werden meiner Ansicht nach völlig stiefmütterlich behandelt, jedenfalls im Hinblick auf die ultimative Krisenvorsorge. Besonders Silber räume ich eine enorme Wertsteigerung ein, ist das Schwergewicht für mich künftig das bessere Gold. Daher sehe ich, natürlich aus größerer Höhe betrachtet, im aktuellen Kursniveau eine klare Einladung den Tresor zu füllen. Natürlich wird Silber noch neue Verlaufstiefs ausbilden, doch bleibt das Abschlagspotenzial deutlich hinter dem der zu erwartenden Rallye zurück!

 


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