In eigener Sache

Die jüngste Entwicklung an den Finanzmärkten, kann man durchaus als etwas irrational bezeichnen. Zumindest aus Sicht der fundamentalen Marktanalyse geht derzeit so ziemlich alles drunter und Drüber. Hier hat die Charttechnik eindeutig die besseren Karten in der Hand. Das Problem, welches sich immer wieder eröffnet, ist Folgendes: Man muss daran glauben, an das, was man sieht oder ermittelt.

Und dann sollte man natürlich noch über das Rückgrat verfügen, diese noch zu publizieren. Bereits im Jahr 2017, also vor genau drei Jahren hatte ich in meinem zweiten Vortrag die Entwicklung der deutschen Wirtschaft prognostiziert, wie Sie es in diesem auf YouTube veröffentlichen Video ab Minute 30 sehen können.

Im Besonderen lege ich in diesem Vortrag offen, wie weit sich die Performance der Finanzmärkte von der fundamentalen Verfassung der Wirtschaft entfernt hat und mit welcher Geschwindigkeit sich diese Divergenz weiter fortsetzen wird. Meine damalige Sichtweise hat nicht dazu beigetragen meine „Fangemeinde“ zwangsläufig vergrößern. Ganz im Gegenteil.

Abbildung 1; Dax-Langzeit 21.03.2020

Derartige Erfahrungen lassen dann verständlicherweise Vorsicht in das Handeln und Schreiben Einzug halten. In meiner Langzeitanalyse für den Dax Performance, vom 21.03.20, hatte ich bereits das Ansteigen bis zum Allzeithoch in Aussicht gestellt. Nicht nur für den Dax hatte ich eine derartige Performance prognostiziert, wie Sie es meinen Langzeitanalysen entnehmen können.

Neukunden sende ich diese Ausgaben auf Wunsch zu. Prinzipiell gilt das für alle Kunden, sie können sich ältere Ausgaben des Tsunami zusenden lassen. Dass einmal am Rande. Diese etwas längere Einleitung musste ich einbauen, um aufzuzeigen, dass die Elliott-Wellen-Theorie der Fundamentalanalyse überlegen ist. Die EWT kennt keine Fehler, kennt keine Fehlsignale, wie es in anderen Analysemethoden so üblich ist. Nur der Mensch, nur der Analyst sind die einzigen zu benennenden Fehlerquellen.

In meinem ersten Vortrag hatte ich, ab Minute 27, zudem aufgezeigt, dass es mit der EWT möglich ist, auch sehr genaue Prognosen über den zeitlichen Verlauf zu erstellen.

Damit ist diese Theorie die einzige mir bekannte ganzheitliche Analysemethode.

Markteinschätzung

Die Aktienmärkte haben in zwischen ein sehr hohes Niveau erreicht, mehr noch befinden sich die meisten von mir hier vorgestellten Indizes im Zielkorridor der seit März laufenden Erholungsphase. Damit steht den Aktienmärkten, im Vergleich zur bisherigen Performance, nur noch ein moderates Potenzial zur Verfügung. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass sich schon zeitnah eine Korrektur einstellen wird.

Untermauert wird diese Annahme zusätzlich durch die, besonders in jüngster Zeit, sehr stark ansteigenden Umsätze. Dieser Aspekt deutet auf eine starke Umschichtung hin. Andre Kostolany hat dieses Verhalten so beschrieben: „Die Aktien wechseln von den starken zu den schwachen Händen“. Nach Abschluss der Korrektur kehrt sich dieses Prinzip natürlich wider um.

Vorausgehen wird dieser Trendwende eine sich signifikant erhöhende Nervosität, welche sich als ein unruhiges zerklüftetes Chartbild abzeichnen wird. Den in der medialen Berichterstattung immer wieder kolportierten ganz großen Crash, kann ich indes nicht erkennen. Dennoch wird sich das Korrekturausmaß schmerzhaft darstellen und kann im Einzelnen durchaus bis zu 25 Prozent betragen.

Ähnlich präsentiert sich die Situation an den Rohstoffmärkten. Ausgenommen Brent sollten besonders die Edelmetalle vor einer in temporärer Hinsicht größeren Korrektur stehen. Diese Bewegung wird sich nicht unmittelbar einstellen, doch sollte noch für den Sommer die Trendwende einkalkuliert werden. Auch hier ist nicht von einer erdrutschartigen Korrektur auszugehen, wie ich es in meinen Langzeitchart dargestellt habe. Langfristig stehen dementgegen den Edelmetallen goldig Zeiten bevor.

Brent stellt hierbei eine Ausnahme dar. Für das schwarze Gold erwarte ich für die folgenden Monate eine größere Bodenbildung, welche sich dann als Fundament für einen großen Aufwärtstrend entpuppen wird. Neue Allzeithochs schließe ich indes noch aus.

 


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