Neo Wave

Das Mosaik der Zeit

Das Elliott-Wellen-Prinzip mit den Augen eines Uhrwerkes!

„Das Mosaik der Zeit“

So der vorläufige Titel eines leider noch in Arbeit befindlichen, eines noch nicht fertiggestellten Buches. In diesem Buch wird Henrik Becker seine persönliche und damit eine etwas andere, von der herkömmlichen Theorie zum Teil deutlich abweichende, Sichtweise auf bestimmte Facetten der Elliott-Wellen-Theorie aufzeigen. Der Leitfaden beschreibt den signifikanten Einfluss des Faktors Zeit bei der Ausbildung von Chartmustern. Mit dieser Sichtweise wird die fraktale Struktur der Zeit nicht nur als ein wesentliches, vielmehr als ein ausschlaggebendes morphogenetisches, Element bei der Ausbildung eines Wertpapiercharts beschrieben. Dieses Buch sollte ursprünglich, der persönlichen Agenda des Autors folgend, zusammen mit der neu konzeptionierten Website vorgestellt und Letztenendes publiziert werden.

Die sich erwartungsgemäß als sehr zeitaufwendig gestaltenden Arbeiten erfuhren, bedingt durch unvorhersehbare dramatische Ereignisse, eine für mehr als ein Jahr währende Zwangspause. Leider zum Glück könnte man sagen! Hatten diese sehr tief greifenden persönlichen Erlebnisse auch eine nachhaltige persönlichkeitsverändernde Wirkung, einhergehend mit einem veränderten Blick auf bestimmte Elemente des Lebens und damit auf die in diesem Buch behandelte Theorie. Diesem Wandel Rechnung tragend wurden und werden aktuell teilweise bereits fertiggestellte Inhalte einer Überarbeitung unterzogen. Der Abschluss der Arbeiten ist, in Abhängigkeit von den genannten Unwägbarkeiten, noch für das laufende Jahr avisiert. Mit den nachfolgenden vorläufigen Fassungen des Vorwortes sowie der Einleitung soll Ihnen ein erster Eindruck vom Tenor des Inhaltes sowie tiefer gehende Einblicke, in die persönlichen Sichtweisen von Henrik Becker, gewährt sein.

Vorwort

Dem Schöpfer einer der komplexesten Analysemethoden für Börsenkurse, Ralph-Nelson Elliott, ist dieses Buch gewidmet.

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Ralph-Nelson Elliott

Ralph-Nelson Elliott gilt als der Schöpfer der nach ihm benannten Theorie über die Beschreibung der Abläufe an den Finanzmärkten, mittels mathematischer Methoden. Doch kann Elliot ohne Zweifel als der unbewusste Wegbereiter für einen erst wesentlich später geborenen Wissenschaftszweig, der Chaoswissenschaft, angesehen werden. Der Inhalt dieses Buches widmet sich der Beschreibung einer speziellen Methode zur technischen Analyse von Finanzmarkttiteln: der Elliott-Wellen-Theorie, kurz EWT genannt! Das Elliott-Wellen-Prinzip verkörpert aufgrund der Einbeziehung von Kurs als auch Zeit, in den Analyseprozess, einen ganzheitlichen Betrachtungsansatz. Damit hat sich diese Analysemethode eine Alleinstellung im breiten Feld der Charttechnik gesichert. Besonders geeignet ist die EWT zur Prognose von Aktien; Devisenpaaren; Anleihen; Rohstoffen und vielen anderen mehr. Die wahren Qualitäten offenbaren sich dem Anwender indes bei der Erstellung sehr langfristiger Ausblicke. Als eine der Grundvoraussetzungen gilt dabei ein hohes Handelsvolumen, welches dem ausgewählten Wert hinterlegt ist und diesem dadurch eine Art Indizes-Charakter verleiht.

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Leonardo da Pisa

Die Konzeption des Inhaltes setzt ein gewisses Grundwissen bezüglich der EWT sowie der allgemeinen Charttechnik voraus. Im Speziellen sind damit die Fibonacci-Zahlenverhältnisse sowie die Grundformen oder auch Chartmuster der EWT und deren Charakteristika zu verstehen. Inzwischen hält der deutsche Buchmarkt hinreichend Publikationen bereit, deren Intentionen die Vermittlung der elementaren Bausteine der EWT darstellen.

Aufgrund dessen wird in den einzelnen Kapiteln in aller Regel nicht näher auf diese Facetten eingegangen und somit mehr Freiraum für die Darlegung der persönlichen Sichtweisen des Autors geschaffen. Die in den Kapiteln immer wieder verwendeten Fachausdrücke, teilweise aus dem englischen Sprachgebrauch stammend, entspringen und entsprechen dem internationalen Sprachgebrauch der Elliott-Wellen-Gemeinschaft. Obwohl diese Begriffe einem charttechnischen Basiswissen entsprechen, werden diese im Glossar eingehend erläutert.

Die Erläuterungen der einzelnen Sachverhalte sind leicht verständlich gehalten und bedürfen lediglich einen interessierten sowie motivierten Leser. Zudem werden alle Beschreibungen durch idealisierte Grafiken, sowohl auch durch realistische Charts unterlegt. Die Konzeption des Buches legt einen sehr großen Wert auf die praxisbezogene Darstellung der erläuterten Zusammenhänge und Verhältnismäßigkeiten. Daher nimmt das Kapitel „Elliott-Wellen in der Praxis“ eine sehr große Relevanz ein.

Wissenschaft, oder Zauber?

Die Analyse von Börsenkursen scheint eine Wissenschaft für sich zu sein und nicht selten wird dieses Genre in die esoterisch-spirituelle Schublade verschoben. „Börsenkurse entstehen rein zufällig und sind daher mit und aus Sicht eines gesunden Menschenverstandes nicht prognostizierbar.“ So das Narrativ, welches sich in den Köpfen der breiten Öffentlichkeit indoktriniert hat. Immer wieder wurden Versuche in diese Richtung unternommen, immer wieder haben sich mehr oder weniger nachhaltige Methoden etabliert, immer wieder sind absolut „treffsichere“ Methoden gescheitert und letztendlich in die Vergessenheit geraten. Der heutigen Schuldoktrin folgend gilt die Fundamentalanalyse als die einzig anerkannte Methode zur Beschreibung künftiger Entwicklungen an den Finanzmärkten. Dieser zur Wissenschaft erhobene Analyseansatz wird an unzähligen Hochschulen gelehrt und von fast allen institutionellen Anlegern und Verwaltern genutzt. Durch diese sehr hohe Klassifizierung der Fundamentalanalyse hat sich bei einem Teil der Verfechter ein zuweilen leicht abwertender Blick auf die Charttechnik etabliert.

Philosophie oder Natur?

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Sir Isaac Newton

Doch die jüngste Entwicklung hat die Grenzen dieser sich rein auf das Auswerten von Büchern und Bilanzen eines Unternehmens stützenden Theorie unmissverständlich aufgezeigt. Immer wieder, und in jüngster Vergangenheit immer öfter, stellten und stellen Vertreter dieser Methode fest, dass das Verhalten der Börsen nicht mehr mit den gelehrten Schulweisheiten in Einklang zu bringen ist. Immer wieder ist eine sehr stark differenzierte, eine von Emotionen getragene und getriebene, Interpretation der Zahlen zu beobachten. Die Kraft, die Energie welche die Märkte, welche die Masse zu immer neuen Extremen treibt, kommt nicht aus Büchern oder Bilanzen. Das aufrichtige Zustandekommen der Bücher sowie die Loyalität als auch die Unbefangenheit der Analysten, wider besseres Wissens, einmal als selbstverständlich vorausgesetzt. Papier ist bekanntlich geduldig!

Der Mensch ist ein Teil der Natur und wird es immer bleiben. Doch sind der Natur die buchhalterischen Elemente einer als modern klassifizierten Gesellschaft unbekannt. Die Natur schreibt keine Bücher und liest auch keine Bilanzen. Um es mit Newtons Worten zu beschreiben, muss die verrückte Menge ihre Befehle, ihre Anweisungen oder ganz einfach ihre Kraft, aus einer anderen Quelle als den Büchern schöpfen. Diese Quellen zu ergründen und zu beschreiben soll nicht der Tenor dieses Buches sein. Diese Disziplin ist die Heimstätte und gelegentlich auch das Refugium einer der ältesten eigenständigen Wissenschaften: die Philosophie. Seit Jahrtausenden, eigentlich von Anbeginn der Menschheit an, haben Generationen von Philosophen ihr Leben in den Dienst nach der Suche der Quelle gestellt. Die immer wieder neu ersonnenen Theorien füllen inzwischen den philosophischen Keller der Geschichte bis an die Decke. Doch ist bis in unsere Zeit hinein der Platz für den Stein der Weisen noch immer unbesetzt und wird es wohl auf ewig bleiben.

“Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.”
(Sir Isaac Newton (* 1643 – † 1727), Sir Isaac Newton, englischer Mathematiker, Physiker und Astronom)

Die Mayas verstanden sich als die Hüter der Zeit. Dem Glauben und Wissen der mittelamerikanischen Maismenschen folgend, unterliegen alle Abläufe im Kosmos bestimmten Zyklen und damit immer wiederkehrenden Mustern. Der Tzolkin, der berühmteste, aber nicht einzige Maya-Kalender, ist diesbezüglich ein sehr anschauliches Beispiel über die Herangehensweise dieser Hochkultur, auch wenn unsere heutige visuelle Darstellung des Tzolkin den Maya-Priestern nicht bekannt war.

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Homma Munehisa

Das Wissen um den Sachverhalt immer wiederkehrender Formen und Verhaltensmuster, ist demnach nicht neu, und selbst die Mayas sind mit Sicherheit nicht als die Schöpfer dieser Wissens anzusehen. Im 18. Jahrhundert hatte der japanische Reishändler Homma Munehisa (* 1724 in Sakata; † 1803), mit der ihm zugeschriebenen Entwicklung des japanischen Kerzencharts (Candlestickchart), die ersten nachweisbaren Versuche unternommen, aus historischen Kursdaten die zukünftige Entwicklung projizieren zu können.

Homma Munehisa entdeckte immer wieder auftretende Chartmuster, denen er konkrete Definitionen hinterlegte. Dadurch entwickelte sich ein völlig eigenständiges Handelssystem. Der überaus große Erfolg, durch die Anwendung seines eigenen Wissens, gab ihm letztendlich recht. Darüber hinaus erfahren die Erkenntnisse von Homma allein dadurch Genugtuung, dass diese Analysemethode auch Zweijahrhunderte später nichts an Aktualität verloren hat. Bis in unsere heutige Zeit hinein wird Hommas Handelssystem von einer großen Anhängerschaft sehr erfolgreich angewendet.

In etwa 100 Jahre später folgte dann, mit der von Charles Henry Dow (* 6. November 1851 in Sterling, Connecticut, USA; † 4. Dezember 1902 in Brooklyn, New York, NY) entwickelten und nach ihm benannten Dow-Theorie, ein erneuter und ebenfalls immer noch gültiger Versuch, aus dem Verhalten der Vergangenheit die künftige Performance herleiten zu können. Die von Charles Henry Dow hervorgebrachte Theorie war dann auch einer der Grundpfeiler für den in diesem Buch vorgestellten, von Ralph-Nelson Elliott, entwickelten Analyseansatz.

Der Stein rollt!

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Charles Henry Dow

Vor etwas über 80 Jahren, am 31. August 1938,  veröffentlichte der US-Amerikaner Ralph-Nelson Elliott mit seinem Buch “The Wave Principle” seine nach ihm benannte Theorie: das Elliott-Wellen-Prinzip. In seinem Werk legt Elliott seine Sicht auf das Zustandekommen der Bewegungen an den Finanzmärkten dar. Die augenscheinlich völlig zufällig entstehenden und resultierend daraus nicht kalkulierbaren Bewegungen, welche sich unaufhörlich an den Finanzmärkten abzeichnen, mussten sich fortan in mathematisch definierten Mustern klassifizieren lassen. Leider geriet das Lebenswerk, dieses überaus intelligenten und kreativen Mannes, sehr schnell wieder in Vergessenheit. Nach dem Verharren von mehreren Jahrzehnten im Tiefschlaf  wurde es zu neuem, dieses Mal dauerhaftem, Leben erweckt. Letztendlich ist es dem intensiven und äußerst schöpferischen Wirken der beiden Herren Prechter (Robert R. Prechter Jr.; * 25. März, 1949) und A. J. Frost zu verdanken, dass wir das Wissen, um das Wirken Elliotts und natürlich dessen Werk, in den Händen halten können. Die Elliott-Wellen-Theorie konnte sich in den vergangenen Jahrzehnten, durch die stetig wachsende Zahl der Anwender, eine solide Basis auf dem breiten Feld der Analysemethoden verschaffen. Allein die zahlreichen Publikationen, zu diesem Thema, indizieren ein immer breiter werdendes qualifiziertes Interesse.

Das Buch widmet sich der Beschreibung des Elliott-Wellen-Prinzips aus dem Blickwinkel des Autors heraus. In seiner fast dreißigjährigen, zum Teil äußerst intensiven Arbeit mit und an dem Elliott-Wellen-Prinzip, hat sich dem Autor eine etwas andere Herangehensweise eröffnet. Es ist also sehr gut möglich, und durchaus beabsichtigt, dass sich einige Elemente etwas von dem offiziellen Regelwerk entfernen, ohne dieses diskreditieren zu wollen. Mit der Elliott-Wellen-Theorie verhält es sich in etwa so wie mit der Stenografie: Jeder lernt die gleichen Grundregeln, aber nach Jahren hat jeder Einzelne seinen eigenen unverwechselbaren, von Außenstehenden nicht mehr zu lesenden, Stil gefunden. Obwohl sich das Regelwerk aufgrund der festen Formeln und Gesetze wie ein dogmatisches Mathematikbuch liest, gleicht die Theorie, durch die latent wirkende unbegrenzte Komplexität, eher einem flexiblen Gitter aus starren Elementen. Dies bedeutet: Wir können die Elemente und Muster bestimmen, aber nicht das schlussendliche Ausmaß!

Hier ein kleines Beispiel dieser These:

Sie wollen eine Fläche von 1 m² mit Pflastersteinen belegen. Jeder einzelne Stein hat ein exaktes Außenmaß von 5 x 5 cm, das ist das Gesetz. Ihre Berechnung ergibt einen Bedarf von 400 Steinen. Nachdem Sie die Fläche belegt haben, ergibt die Messung, dass die belegte Fläche relativ deutlich über das geplante Maß hinausgeht. Wie kann das sein, sind doch die Maße exakt und fixiert? Je größer die Fläche, desto größer die Abweichung und dennoch haben Sie den Gesetzten und Regeln exakt Folge geleistet. Die Fugen, die Ungenauigkeiten, die kleinen Abweichungen prägen das Bild, sind für das Ausbrechen aus dem geplanten Muster verantwortlich. So ähnlich ist diese Aussage zu interpretieren: „Die Theorie gleicht durch die unbegrenzte Komplexität eher einem flexiblen Gitter aus starren Elementen.“

Die Elliott-Wellen-Theorie versteht sich als ein ganzheitlicher Ansatz zur Analyse von Wertpapiercharts. Mithilfe dieser Theorie soll es demzufolge möglich sein die zukünftige Entwicklung aus dem Geschehen der Vergangenheit herauszulesen. Für die Anhänger ist es eine geniale, ist es eine vollkommene These. Für die zahlreichen Kritiker reine Kaffeesatzleserei. Doch zeigt gerade die jüngste Vergangenheit, dass sich immer mehr Menschen mit Elliotts Theorie befassen und diese auch im aktiven Handeln erfolgreich in Ansatz bringen.

Der Inhalt dieser Publikation soll Ihnen, werter und interessierter Leser, das Elliott-Wellen-Prinzip näherbringen und ihnen bei ihrer persönlichen Urteilsfindung Hilfestellung leisten. Natürlich sollen Ihnen neben den Chancen und Möglichkeiten, welche die fundierte Anwendung der EW-Theorie bieten kann, auch die Grenzen der zur Verfügung stehenden Mittel und Instrumente aufgezeigt werden. Anhand zahlreicher praktischer Beispiele werden Sie an die Handhabung des Regelwerkes herangeführt. Dabei wird großer Wert auf einen immer noch verbleibenden individuellen Spielraum gelegt, welcher sich ohnehin durch eine differenzierte Interpretation von Situationen eröffnet. Durch die ungeheure und im Grunde nicht zu überblickende Komplexität, versteht sich die EWT als eine Art eigenständige Philosophie; so zumindest sieht es die eingeschworene Anhängerschaft.

Computer oder Mensch? Wer schuf die Computer?

In Bezug auf die Charttechnik, im Allgemeinen, wird Immer wieder folgendes Argument in die Diskussion gebracht: „Die Einführung der Computertechnik in den Börsenhandel hat die Abläufe signifikant beschleunigt. Allein dadurch haben die alten Theorien zur Chartanalyse ihre Existenzberechtigung verloren, vorausgesetzt diese Theorien hatten jemals ein reelles Fundament.“ Selbst ein ungeübter Blick auf den Chart eines großen Indizes verdeutlicht, dass diese Aussage ganz einfach falsch ist. Nach wie vor bilden sich Muster mit den gleichen temporären Anforderungsprofilen, wie in den Zeiten in denen es noch keine Computer gab, aus. Diese letztaufgeführte Aussage zu untermauern ist eine der Grundintentionen dieser Publikation.

Einen besonderen Dank soll folgenden Autoren zuteilwerden: Werner H. Heussinger; Robert Rougelot Prechter & Alfred John Frost und Glenn Neely. Den Publikationen dieser Herren verdankt der Autor den Einstieg sowie auch das Fundament seines Wissens. Die Bücher dieser Autoren verstehen sich auch heute noch als Standardwerke und können dazu verwendet werden, einen fundamentierten Einstieg in die Elliott-Wellen-Theorie zu erreichen. Teilweise werden einige Titel dieser Herren nicht mehr verlegt, sind aber ohne Weiteres im Second-Hand-Handel erhältlich.

Es liegt dem Autor indes fern, durch diese Publikation andere Analyseansätze und Methoden zu diskreditieren. Ganz im Gegenteil soll dem interessierten Leser ein weiterer Weg zum erfolgreichen Handeln an den Finanzmärkten aufgezeigt werden. Anzumerken ist allerdings, dass eine Vermischung der EW-Methode mit anderen Methoden nicht anzuraten ist und auch immer wieder fatale Resultate hervorbringt.

Einleitung

Als Ralph-Nelson Elliott (* 28. Juli 1871, in Marysville, Kansas, Vereinigte Staaten – † 15. Januar 1948), in Zusammenarbeit mit Charles J. Collins, am 31. August 1938 sein drittes Buch, mit dem Titel „The Wave Principle“ veröffentlichte, hatte er bereits eine schwere Erkrankung und damit die schwierigste Zeit seines Lebens überstanden. Wir wissen nicht genau, wann Elliot der zündende Gedanke kam und wie lange er sich mit Aktiencharts befasst hat. Doch kann davon ausgegangen werden, dass die grundlegenden Erkenntnisse in einer relativ kurzen Zeit erfolgt sein müssen. Denn durch das intensive Studium von historischen Kursdaten aus 75 Jahren Börsenindizes (einschließlich jährlicher, monatlicher, wöchentlicher, täglicher, stündlicher und sogar halbstündlicher Charts) müssen sich die wesentlichen Facetten seiner Sichtweise sehr schnell in ihm manifestiert haben. Angesichts der Tatsache, dass Ralph-Nelson Elliott zu einer Zeit lebte, in welcher er noch nicht auf die Unterstützung von Computern zurückgreifen konnte, ist die Leistung dieses Mannes nicht hoch genug einzuschätzen. Denn wie wir uns es heute kaum noch vorstellen können erfolgte die Erstellung der Charts rein manuell, in zeichnerischer Art und Weise, auf Millimeterpapier. Aus heutiger Sicht, aus Sicht der Smartphone-Generation, eine nahezu nicht zu bewerkstelligende Arbeit.

Mit diesem Werk, in welchem Elliott seine von ihm entwickelte Theorie zur Analyse von Aktienmärkten veröffentlichte, legte er eine völlig neue, eine völlig andere Sichtweise auf das Entstehen der Bewegungen an den Aktienmärkten an den Tag. Von nun an gab es, zumindest dem Tenor seiner Theorie folgend, keine zufälligen Entwicklungen mehr. Denn alles folgte, und folgt einer gewissen Ordnung, einer gewissen Logik. So der Leitfaden der Theorie!

Das Chaos als Prinzip der Ordnung! Die Ordnung als Baustein des Chaos!

Laut Elliotts Theorie versteht sich die Ordnung als Teil eines Chaos. Dieses Chaos wiederum versteht selbst als ein Teil einer größeren Ordnung. Der Anwender sucht demzufolge die Ordnung im Chaos, dabei ist es ihm gleichfalls bewusst, dass sich das Resultat seiner Arbeit lediglich als ein Teil eines größeren Chaos versteht. Die Unendlichkeit dieses Prinzips, im Kleinen als auch im Großen, lässt die zu beurteilende, lässt die sich vor den Augen öffnende Komplexität allenfalls erahnen. Der Mensch neigt dazu, das mit seinen Sinnen Erfassbare als das Alleinige, als das damit Begrenzte anzusehen. Bereits vor fast zweieinhalbtausend Jahren konnte Platon (* 428/427 Athen o. Aigina – † 348/347 v. Chr. Athen) in seinem Höhlengleichnis aufzeigen, dass der Verstand der Menschheit nicht dazu geschaffen ist, die Gesamtheit des Geschehens zu erfassen, geschweige denn diese zu verstehen.

Das Höhlengleichnis in moderner Sprache!

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Platon

“Wir können unsere wahrnehmbare Welt in Bezug auf die Bildung der Menschen mit einer Höhle vergleichen. Darin sitzen die Menschen von Kindheit an gefesselt an Hals und Schenkeln. Sie können sich nicht bewegen und nur nach vorne sehen, auf eine Höhlenwand. Die Wand ist beleuchtet von einem Feuer hinter den Menschen. Zwischen ihnen und dem Feuer werden Dinge entlang getragen. Sie werfen Schatten an die Wand vor den Gefesselten, die nie im Leben je etwas anderes gesehen haben, als diese Schatten der Gegenstände. Die Menschen geben den Umrissen verschiedene Namen, ohne zu ahnen, dass es nur die Schatten der wirklichen Dinge sind.

Befreiung aus der Höhle

Eines Tages kommt eine der Gefangenen frei. Die befreite Person stolpert raus aus der dunklen Höhle und kann in der Helligkeit nichts erkennen. Ihre Augen tun weh und sie will nicht glauben, was sie hört – nämlich, dass es Unsinn sein soll, was die Gefangenen in der Höhle sehen. Die Befreite ist verwirrt und hält jene Schatten noch für wirklicher, als die seltsamen Schimmer, die sie jetzt umgeben. Als ihr die Quelle des Lichts gezeigt wird, schmerzen ihre Augen noch mehr. Angeblich zeigt dieses Licht der Befreiten die wirklichen Dinge – aber es dauert, bis ihre Augen sich an die Helligkeit gewöhnen. Auch hier draußen sind die Schatten das Erste, was die Befreite erkennt. Dann die Spiegelungen im Wasser und schließlich, wenn sie aufschaut, sieht sie alles. Erstmals in ihrem Leben erkennt die Befreite die wirklichen Dinge und kann bald sogar zur Lichtquelle hinaufschauen, der Sonne. Sie versteht, dass von dieser Sonne alles ausgeht. Die Sonne schafft die Zeiten und Jahre und sie ist die Ursache all der Dinge um sie herum.

Rückkehr in die Höhle

Die Befreite ist begeistert von dieser Erkenntnis – und denkt sofort an die Gefangenen in der Höhle, die nichts als Schatten betrachten und für die Wirklichkeit halten. Sie muss es ihnen sagen! Die Gefangenen ehren und loben untereinander noch diejenigen, die die Schatten am schärfsten sehen und am besten vorhersagen, was als Nächstes an der Wand erscheint. Der Befreiten ist diese Ehre nichts mehr wert, weiß sie doch die Wahrheit. Als sie aber hinabsteigt, müssen sich die Augen der Befreiten wieder umgewöhnen. Anfangs sieht sie kaum die Schatten an der Höhlenwand und hört nur das Lachen der Gefangenen über ihre verdorbenen Augen. Oh nein, sie möchten gar nicht da hinauf, sagen die Gefangenen. Stattdessen sind sie bereit, jeden Menschen, der sie lösen und hinaufbringen will, zu packen und, wenn nötig, umzubringen.”

Wie es dieses sehr anschauliche Beispiel aufzeigt, ist der Horizont des menschlichen Denkens auf die mit unseren Sinnen zugänglichen Bereiche beschränkt. Alles Darüberhinausgehende erscheint uns surreal und nicht wirklich greifbar zu sein. Somit gestaltet es sich immer wieder als äußerst schwierig, Inhalte außerhalb der gesetzten Grenzen zu vermitteln. Denken Sie diesbezüglich nur an die immer wieder vermittelte und nicht zu begreifende Unendlichkeit des Weltalls. Begrifflichkeiten wie Unendlichkeit und Grenzenlosigkeit sind in unserem Verständnis von der Welt nicht vorgesehen. Denn unser, von Kindesbeinen an indoktriniertes, Bewusstsein kann mit diesen Nomenklaturen nicht umgehen. Allenfalls sind wir dazu in der Lage diese Thesen als Utopie oder Irritation deklarieren. Doch nehmen wir einmal an, das Weltall besitzt eine Grenze und wir fliegen dahin! Was ist dann hinter dieser Linie? Einfach ein Nichts? Auch mit dieser Vorstellung steht die Allgemeinheit auf Kriegsfuß. Jeder kennt die berühmte Frage: Woran denkst du? An Nichts, so die allgemeine Antwort. Gleichfalls ist jedem bewusst, dass dieses Nichts nicht realistisch ist, dass es ein Nichts nicht gibt!

Der Mensch ein Zombie?

Zur Zeit Elliotts muss seine Theorie auf nahezu völliges Unverständnis gestoßen sein, jedenfalls deutet das schnelle Vergessen darauf hin. Lautet doch die Quintessenz der Elliott-Wellen-Theorie in etwa wie folgt: Der Mensch ist nicht der Initiator; der Mensch ist nicht die Triebfeder seines Handelns und daher nicht verantwortlich für die Bewegungen der Aktienmärkte. Vielmehr versteht sich die breite Masse als eine Art Werkzeug und damit als ein Farbstift, mit dessen Hilfe vorgegebene Muster, eines Kindermalbuches gleichend, ausgefüllt werden. Der Mensch ein ferngesteuerter Zombie? Der Mensch ist nicht Herr seines Handelns? Diese Aussagen können als provozierend angesehen werden, sollen sie auch. Im Selbstverständnis der Religionen entsteht durch diese Sichtweise kein Disput. Ganz im Gegenteil vermitteln fast alle Religionen, ihren Glaubensgemeinschaften, die Existenz eines höheren Seins, ganz gleich in welcher Form oder Gestalt.

Angesichts dieser Aussagen verwundert es nicht, dass Elliotts Theorie unter den Schirm der Esoteriker, gern auch in die Ecke des Spirituellen, gestellt wurde und immer noch verschoben wird. Auch heute noch, über 70 Jahre nach Elliotts Tod, liegt ein Hauch des Mystischen, des Surrealen auf dieser Theorie. Elliotts Theorie geriet schnell in Vergessenheit, zu abstrakt waren wohl die Ansichten, zu komplex war ihre Anwendung, als dass sich das Elliott-Wellen-Prinzip einen festen Platz in den Köpfen seiner Zeit sichern konnte. Zu einer Zeit übrigens, in der die Gesellschaft, gegenüber der heutigen, dem Mystischen, dem Übersinnlichen sehr aufgeschlossen gegenüberstand.

Bücher über die Elliott-Wellen-Theorie gibt es doch nun mehr als genug! Warum also noch ein Buch zu diesem Thema?

So oder so ähnlich wird wohl die Reaktion häufig ausfallen, sollte dieses Buch zur Sprache kommen. In der fast dreißigjährigen Beschäftigung mit der von Ralph-Nelson Elliott entwickelten Theorie, musste der Autor immer feststellen, an Grenzen gestoßen zu sein. Immer wieder türmten sich nicht überwindbar scheinende Hürden auf. Dieser Aspekt hatte den Blick über den Tellerrand, oder um es mit Platons Worten auszurücken: die Befreiung aus der Höhle, zur Folge.

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Ralph-Nelson Elliott

Die Inhalte der nachfolgenden Kapitel verstehen sich dennoch nicht als eine stoische Auflistung der allgemein bekannten Formeln und Regeln, mit deren Hilfe dann der geneigte Anwender sich folgerichtig in die Lage versetzt sehen sollte, einen Chart analysieren zu können. Dieses Buch erweitert die bisherige Sichtweise um ein wesentliches Element: die Zeit! Natürlich wird dadurch die Handhabung der Analyse nicht vereinfacht, ganz im Gegenteil werden weitere Barrieren in den Weg gerollt.

Durch die Analyse der fraktalen Struktur der Zeit, im Gleichlauf mit der Betrachtung der Kursbewegungen, wird das Reglement einer nochmaligen restriktiven Rosskur unterzogen. Die Deklarierung einzelner Wellen sowie ganzer Chartmuster erfolgt nunmehr mittels der Bewertung von Kurs und Zeit, im Gleichklang. Die Beurteilung der temporären Verhältnismäßigkeiten lässt ein schnelleres Ausschlussverfahren bei der Deklarierung der einzelnen Chartmuster zu.

Die treibende Kraft!

Massenpsychologie, oder auch die Psychologie der Masse, das ist die unbestrittene treibende Kraft der Bewegungen, welche sich an unaufhörlich an den Börsen abspielen! So das Narrativ unseres Denkens. Doch wer ist die Masse und wer sagt dieser virtuellen Versammlung, dass sich ein Trend dem Ende zuneigt, dass nun die Zeit gekommen ist zu verkaufen, dass nun die richtige Zeit gekommen ist zu kaufen? Wer sagt diesem ominösen nicht greifbaren diesem virtuellen Kollegium, das die von ihm ausgehende Kraft größer als die permanent existente Gegenkraft ist? Und wer legt fest, dass jetzt ein eher moderater und erst in fernerer Zukunft ein nennenswert größerer Aufwärtstrend zu erwarten ist? Wer ist die Masse überhaupt, wie bildet sich diese und woher erhält diese anonyme Gruppierung ihre Befehle, ihre Anweisungen, oder auch ihre Intuitionen? Warum steigen Aktien mit abgrundschlechten, mit feuerroten Zahlen in den Bilanzen? Und warum fallen die gleichen Papiere in Zeiten voller Sonnenschein?

Ist die Börse eine gigantische Wrestling-Arena und das ganze Prozedere eine einzige Show? Fragen über Fragen, deren Beantwortung mit einfachen Formeln und Regeln, wenn überhaupt dann nur oberflächlich, möglich ist. Selbst die immer wieder als die einzig wahre Doktrin ins Feld geführte Fundamentalanalyse kann diese Fragen nicht einmal ansatzweise beantworten. Der beste Beweis hierfür ist die äußerst scharfe Korrektur aus dem Frühjahr des Jahres 2020 und im Speziellen der sich daran anschließende atemberaubende Aufwärtstrend! Dabei zeigt sich die Ohnmacht der Fundamentalanalysten, über die von ihnen verpassten und nicht vorhergesehenen Chancen, darin, dass man die treibenden Kräfte dieser Rallye natürlich völlig ahnungslosen Junior-Trader zuschreibt; selbstredend ohne jegliche Chance gegen die echten Profis.

Die Masse treibt die Kurse! Doch wer treibt die Masse?

Die jüngere Vergangenheit, bis in unsere heutigen Tage hinein, zeigt, dass sich neben den meist autodidaktischen Chartanalysten, auch die „ernsthafte“ Wissenschaft diesem gewaltigen Fragenpaket gewidmet hat und aktuell auch ganz intensiv widmet, um es verhalten auszudrücken. Denn immer noch gilt die Sphäre des nicht Fassbaren, des nicht durch die Schuldoktrin einbetonierten Wissens, als spirituell und damit als unwirklich.

Doch hier zeigt sich, dass durch Menschen gesetzte Grenzen keinen Bestand haben, ja selbst unwirklich scheinen. Denn das „konspirative“ Wissen bahnt sich immer stärker den Weg an die Oberfläche, findet immer tieferen Zugang in die sich langsam aber beständig diesem Thema öffnenden Köpfe. Zu nennen sind hierbei der Begründer der Chaostheorie, Benoit Mandelbrot (* 20. November 1924 in Warschau; † 14. Oktober 2010 in Cambridge, Massachusetts), sowie der britische Wissenschaftler Rubert Sheldrake (* 28. Juni 1942 in Newark-on-Trent, Nottinghamshire).

Die Natur als Lehrmeister

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Benoit Mandelbrot

Mandelbrot konnte, mit Sicherheit unbeabsichtigt, als erster die wesentlichen Gesichtspunkte der EWT durch seine wissenschaftliche Arbeit belegen. Die von Mandelbrot entwickelte Chaostheorie verwendet die gleichen Bausteine als Fundament, wie die Elliott-Wellen-Theorie. Auch Mandelbrot bringt Fibonacci-Verhältnisse für die Berechnung, seiner inzwischen legendären und sehr schönen Muster, in Ansatz. Das beeindruckende und zugleich fesselnde an diesen Fraktalen ist die unglaubliche Harmonie der Formen.

Geradezu so als wären diese unendlichen Gebilde der Natur entsprungen und würden selbst Bestandteil der Natur sein. Wie auch in der EW-Theorie wird ein fundamentaler Baustein der Chaostheorie durch die Selbstähnlichkeit der Strukturen gebildet. Grob ausgedrückt: Wie im Großen, so im Kleinen! Diese Erkenntnis ist gleichzusetzen mit der, bereits durch antike Völker durchgeführten, Einführung der Null in das Regelwerk der Mathematik. Wie wir heute wissen ist unsere gesamte Natur, ist der gesamte Kosmos diesem Prinzip folgend unterworfen.

Sheldrakes vor Jahrzehnten publizierte Theorie über die Existenz von morphischen oder auch morphogenetischen Feldern, konnte keinen größeren Spott auf sich ziehen. Diese Theorie konnte nicht besser und nicht intensiver von sich selbst als wissenschaftlich bezeichnenden Kreisen zerrissen werden, als es der Autor leidvoll erfahren musste. Doch die Zeiten wandeln sich, besonders in unserer heutigen Zeit, wie wir es alle mehr oder weniger durchleben dürfen oder müssen.

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Albert Einstein

Mit seiner Theorie definiert Sheldrake die Masse aus einem völlig anderen Blickwinkel heraus. Demnach rekrutiert sich die Masse nicht im physischen Sinne, vielmehr auf energetischer Grundlage, durch das gleichgeschaltete Denken ihrer anonymen Mitglieder. Seit Mitte der neunziger Jahre erfährt Sheldrakes Theorie nunmehr enormen wissenschaftlich fundierten Rückenwind und das ausgerechnet noch von der Königsdisziplin der Wissenschaften: der Quantenphysik!

Bereits Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm, Württemberg, Deutsches Reich; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey, Vereinigte Staaten) kannte diesen, von ihm als „spukhafte Fernwirkung“ bezeichnenden Effekt.

Gegen unsere Intuition

Die Verschränkung zweier oder mehrere Objekte ist eines der grundlegendsten Phänomene der Quantenphysik, aber auch eines, welches unserer Intuition besonders deutlich widerstrebt. Verschränkte Teilchen verhalten sich nämlich so, als ob sie sich gegenseitig selbst dann beeinflussen könnten, wenn sie räumlich weit voneinander entfernt sind. Dies steht in krassem Widerspruch zur klassischen Physik, wo Abläufe ausschließlich durch räumlich nahe Ereignisse beeinflusst werden. Albert Einstein bezeichnete die von der Quantentheorie vorhergesagte ortsunabhängige Einflussnahme eines Teilchens auf ein anderes als “spukhafte Fernwirkung” und war überzeugt, dass dieses “Paradoxon” darauf hinweist, dass die Quantentheorie ergänzt werden muss, wenn sie Vorgänge in der Natur komplett beschrieben soll.

Einsteins spukhafte Fernwirkung

In den vergangenen vierzig Jahren wurden jedoch zahlreiche Experimente durchgeführt, die eindeutig zeigen, dass diese Fernwirkung in der Tat existiert. Die Resultate dieser Versuche sind klar: Die Quantenphysik kann Beobachtungen korrekt und vollständig beschreiben, selbst wenn diese mit unserer Alltagserfahrung nicht in Einklang zu bringen sind. Diese wichtigen Experimente haben aber nur beschränkt dazu beigetragen, ein intuitives Gefühl für das Phänomen der Verschränkung zu entwickeln. Zu sehr basieren die Schlüsse auf Berechnungen. Mit dem Versuch der Wiener Physiker, in denen sie erstmals die verblüffenden Verschränkungseffekte mit einer Kamera festhalten, wird das Phänomen nun augenscheinlich. “In diesem Experiment ist es erstmals möglich, Einsteins spukhafte Fernwirkung anschaulich in Echtzeit zu sehen”, sagt Anton Zeilinger. (Quelle: Universität Wien)

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Rubert Sheldrake

Sheldrakes Theorie folgend fließen die von uns allen ausgehenden Energien in sogenannte morphische oder auch morphogenetische Felder ein. Diese Felder wiederum nehmen dann sehr starken Einfluss auf bestimmte Verhaltensweisen von uns Menschen; hier als Beispiel genannt. Natürlich erst, wenn die Zeit hierfür reif ist! Die Zeit ist ein signifikanter Bestandteil unseres Lebens, denn die Natur kennt keine Aktienkurse, die Natur kennt keine Rohstoffpreise oder Devisenkurse. Doch die Zeit ist der Natur sehr wohl bekannt. Wird doch unser gesamtes Leben, wird der gesamte Kosmos von Zyklen bestimmt.

Leben nach dem Willen der Zeit?

Wir alle kennen Zyklen, wir alle leben nach dem Spielplan von Zyklen. Zu nennen sind diesbezüglich die allen bekannten Zyklen, wie beispielsweise: Tag und Nacht; die vier Jahreszeiten oder auch der 28-tägige Mondzyklus. Die Zeit ist ein fundamentaler Bestandteil unseres Seins und so ist es nur natürlich, dass dieser existenzielle Baustein unserem Denken und Handeln zu entnehmen ist. Die Zeit hat sich längst im Sprachgebrauch unseres Alltagsleben etabliert. Wir alle kennen Phrasen wie die folgenden: kommt Zeit, kommt Rat, oder Die Zeit ist reif oder auch die Zeit heilt alle Wunden. In diesen Phrasen wird der zeit eine spezielle, eine gezielte Wirkung zugesprochen.

Den Charts, den Fieberkurven der Finanzmärkte, lässt sich diese Einflussnahme, lässt sich dieser Niederschlag sehr schön in visueller Weise ablesen. Einzig Angst und Gier, so das landläufige Narrativ, entscheiden über Wohl oder Übel an den weltweiten Börsen! Einzig Angst und Gier treiben die Massen zu immer irrationaleren Aktionen, deren Präsentation chaotisch und nicht logisch nachvollziehbar anmutet. Doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht. Woher kommt die plötzlich auftretende Angst und wie lange kann sich dieser Gefühlszustand behaupten? Wie tief lässt die Angst die Notierungen stürzen? Warum verfallen, anscheinend völlig grundlos und absolut nicht nachvollziehbar, die Marktteilnehmer in eine ungezügelte Goldgräberstimmung und treiben damit die Kurse ad absurdum?

Je stärker man sich in die Theorie vertieft, desto mehr begreift man, dass man immer nur am Anfang steht!

Mit Hilfe Elliotts Theorie ist es möglich, den mentalen Zustand des Marktes einzuschätzen und die jeweiligen, rein zufällig und zuweilen auch chaotisch anmutenden, Verhaltensmuster immer wieder auftretenden Chartmustern zuzuordnen. Allein diese Erkenntnis ist nicht hoch genug zu würdigen und zeigt das Genie des Theorie-Begründers auf. Denn die Fixierung des eigenen Standpunktes, innerhalb eines Marktgeschehens, ist eine existenzielle Grundlage, um sich dem allgemeinen Geschehen und Emotionen des Marktes zu entziehen. Dabei ist es unabdingbar die eigenen Gefühle, Wahrnehmungen und Empfindungen auszuklammern. Gelingt es dem Anwender, dieses Ziel umzusetzen, wird er zum Betrachter und verkörpert von nun an nicht mehr die Rolle eines Spielballes.

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Karl Wilhelm Ramler

Nur durch die Ratifizierung dieses Anforderungsprofils können dauerhafte Erfolge erzielt werden. Auf den ersten zumeist noch flüchtigen Blicken erscheint das Regelwerk einfach, logisch und damit leicht zu beherrschen. Handelt es sich doch lediglich um relativ einfache Formeln und Zahlenwerte: ein Kinderspiel, ja geradezu geschaffen für die Welt der Computer! Doch dieser Eindruck trügt, und zwar gewaltig. Die Fülle der Varianten und letztendlich die daraus resultierende gewaltige, nicht ansatzweise zu überblickende, Komplexität ist überwältigend und offenbart sich erst mit dem tieferen Einstieg in dieses Thema. Nicht selten werden an dieser Stelle die Versuche ergebnislos beendet. Nicht selten wandelt sich dann die anfängliche Begeisterung in Spott und Häme um.

Dieser immer wieder zu beobachtende Effekt wird in treffender Weise durch die folgende Fabel beschrieben:

Der Fuchs und die Trauben!

Ein Fuchs, der auf die Beute ging, fand einen Weinstock, der voll schwerer Trauben an einer hohen Mauer hing. Sie schienen ihm ein köstlich Ding, allein beschwerlich abzuklauben. Er schlich umher, den nächsten Zugang auszuspäh’n. Umsonst! Kein Sprung war abzuseh’n. Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen, der auf den Bäumen saß, kehrt er sich um und spricht und zieht dabei verächtlich das Gesicht: »Was soll ich mir viel Mühe geben? Sie sind ja herb und taugen nicht.«

Karl Wilhelm Ramler (* 24.02.1725 in Kolberg; † 11.04.1798 in Berlin)

Die Zeit hat die Hosen an!

Der Autor dieses Buches hat es sich zur Aufgabe gesetzt, Ihnen den Weg in die Tiefen der Formeln und Regeln zu erleichtern. Als im besonderen Maße dienlich kann sich dabei die Beurteilung der Zeit erweisen. Auch wenn dieses zusätzliche Element eine Erweiterung des zu absolvierenden Spektrums verheißt, kann die richtige und konsequente Anwendung die Komplexität, den Variantenreichtum deutlich relativieren. Im eingangs erwähnten Kindermalbuch werden die Grenzen des Ausfüllbaren durch die Umrisse der jeweiligen Muster vorgegeben. An den Aktienmärkten sehen wir die Grenzlinien der auszufüllenden Muster indes nicht. Denn hier gibt die Zeit den Ton an. Die temporäre Struktur bestimmt darüber, ob ein laufender Trend weiterverfolgt, oder ob sich diese Bewegung dem Ende zuneigt und damit ein neuer Trend ins Rollen gebracht wird.

Das Auftreten von Trends in allen Größen sowie in Gestalt der vorgegebenen Muster verdeutlich, dass die Zeit eine fraktale Struktur ausweist. Bedingt durch diese interne Hierarchie der Zeit (Zeitebenen) ist es möglich, Wellen verschiedener Zeitebenen auszubilden. Die Zugehörigkeit zu einer Zeitebene gibt letztendlich die Auf- oder Abstiegsmöglichkeiten, die Grenzen einer Bewegung vor. Die Zuordnung zu den einzelnen Zeitebenen wird im allgemeinen Sprachgebrauch Kalibrierung genannt.

Ein wesentliches Hilfsmittel zur richtigen Kalibrierung ist die Benennung von temporären Minimal- und Maximalanforderungen, für die jeweiligen Chartmuster. Somit bestimmt die Zeit den maximalen Kurs und Zeitverlauf einer Welle. Werden Grenzen überschritten, liegt eine Regelverletzung vor. Gesetzt den Fall muss die Kalibrierung erneut durchgeführt werden. Resultierend daraus wird in diesem Buch, abweichend von den allgemeinen Verlautbarungen, von Chartmustern und nicht von Kursmustern gesprochen.

Ein Kursmuster beschreibt die Struktur der Kurse, ein Chartmuster dagegen berücksichtigt Kurs und Zeit.

Die Impulswelle ist kein eigenständiges Chartmuster!

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Henry Ford

Von der allgemeinen Theorie etwas entkoppelt, sieht der Autor die Impulswelle prinzipiell als Bestandteil einer übergeordneten Korrekturformation und eben nicht als eigenständiges Chartmuster an. Der Grund hierfür liegt in dem Werdegang der Menschheit. Angenommen die Menschheit würde von Beginn an in einer Antriebswelle leben, dann müsste sich im Lauf der Jahrtausende das gesellschaftliche Leben deutlich im positiven Verständnis entwickelt haben. Diese Annahme ist, der persönlichen Sichtweise folgend, völlig unhaltbar. Vor 3.500 Jahren haben sich die Menschen, haben sich die Völker mit Waffengewalt gegenübergestanden und damit versucht Konflikte, ganz gleich welcher Art, auf kriegerische Art und Weise zu lösen.

Abgesehen davon, dass der heutigen Population wesentlich moderne Waffen zur Verfügung stehen, hat sich an dem fundamentalen Sachverhalt nichts verändert. Auch heute noch werden Streitigkeiten mittels militärischer Aktivitäten geklärt, oder zumindest der Versuch hierzu unternommen. Auch heute noch gibt es zum Himmel schreiende Armut, verhungern Menschen, wie es vor Jahrtausenden in diesem Ausmaß vielleicht noch einmal zu konstatieren war. Nun könnte man ins Feld führen, dass wir viel geschaffen haben, dass wir heute keine Sklaven oder Leibeigenen mehr haben. Eine gewagte und durch und durch löchrige These. Der moderne Mensch hat sich unbewusst; ungewollt und unabdingbar allein dadurch, dass er in ein Schuldgeldsystem hineingeboren wurde, versklavt.

„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“
Henry Ford (* 30. Juli 1863 in Greenfield Township, Wayne County, Michigan; † 7. April 1947 in Dearborn, Michigan)

Abweichend vom Tenor des Buches, soll hier ein kleines Beispiel aufgeführt sein anhand dessen die Unterwerfung, die zuvor erwähnte Versklavung, anschaulich aufgezeigt werden soll:

Der Preis eines neugebauten Einfamilienhauses beträgt 200.000 Euro. Sie haben das Geld auf dem Konto, müssen demzufolge nicht den Gang nach Canossa antreten, müssen demzufolge Ihre Hausbank nicht bemühen. Sie überweisen den Betrag und freuen sich demgemäß, keine Zinsen gezahlt zu haben. Richtig so, könnte man denken! Wäre da nicht eine kleine eigentlich völlig zu vernachlässigende Kleinigkeit! Denn im Kaufpreis des Hauses sind latente Zinsen enthalten. Was sind denn latente Zinsen? Diese Zinsen entstehen durch Darlehen oder Leasingverpflichtungen der beteiligten Firmen. Der beteiligten Firmen von A bis Z, vom Rohstofflieferanten; Produzenten; Großhändler; Spediteur bis hin zum Handwerker! Es ist eine unumstößliche sowie wissenschaftlich belegte Tatsache, dass Zinsen nicht erarbeitet werden können.

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Zinseszinseffekt

Zinsen können nur an den Nächsten weitergeben werden! Im Umkehrschluss besagt dieses Prozedere nichts weiter, als das die beteiligten Firmen die entstandenen Zinsen an ihre Kunden weiterreichen. Diese Kette lässt sich natürlich nicht unendlich fortsetzen und findet schlussendlich mit dem Endkunden, mit Ihnen, einen durchaus geeigneten Abstellplatz. Und so haben Sie freundlicherweise mit der Überweisung von 200.000 Euro latente Zinsen in Höhe von 120.000 Euro überwiesen. Hätten Sie das gedacht? In der allgemeinen Wahrnehmung nennt man diese Konstellation, nennt man unser Verständnis von moderner Finanzwirtschaft: gesellschaftlicher Fortschritt! Zweifel an der Richtigkeit, insbesondere an der Nachhaltigkeit dieser Mechanismen sind hier ohne Weiteres angebracht.

Auf die Frage, nach der stärksten Kraft im Universum, soll Albert Einstein einmal spontan geantwortet haben: Der Zinseszins!
Albert Einstein deutscher Physiker (* 14. März 1879 in Ulm, Württemberg, Deutsches Reich; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey, USA).

Dieser vermeintlich positive gesamtgesellschaftliche Werdegang der Menschheit, lässt ein Leben innerhalb einer aufwärtsgerichteten Impulswelle nur wenig realistisch erscheinen. Vielmehr deutet die unveränderte makroökonomische Konstellation auf eine sich über Jahrtausende erstreckende Korrektur, mit bestenfalls seitlicher Ausrichtung, hin. Denn die Welt ist heute keinen Deut besser als die ach so schlechte und ungerechte Welt der Antike, wie uns diese in den „wahrheitsverpflichteten“ Geschichtsbüchern vermittelt wird.

Aber auch Elliotts Theorie lässt diesen Aspekt, meiner Ansicht nach, weitestgehend unberücksichtigt, oder räumt der zeitlichen Komponente nicht den gebührenden Stellenwert ein. Betrachten wir uns eine aufwärtsgerichtete Impulswelle, so wird diese durch eine übergeordnete Korrektur begrenzt. Dabei gibt die Korrektur den zur Verfügung stehenden Raum für die Impulswelle vor. Nun kann man sagen: Na ja diese übergeordnete Korrektur ist ja wiederum nur ein Teil einer Impulswelle und somit setzt sich der Trend ungeachtet dessen fort. Doch wie weit? Bis zur nächsten Korrektur natürlich! Das bedeutet, dass die Märkte nur theoretisch nach oben offen sind und immer wieder an durch Korrekturen gesetzte Grenzen stoßen müssen.

Die Inflation trügt den Schein!

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Hyperinflation Deutschland 1923

Der Blick auf die Notierungen weist indes einen stetig steigenden Werdegang auf, somit könnte die aufgezeigte Sichtweise ad absurdum geführt werden. Doch sollte bei der Betrachtung eines Aktiencharts die Inflationsrate nicht unbeachtet bleiben. Setzt man lediglich drei Prozent als durchschnittliche Inflationsrate an, von der tatsächlichen Inflationsrate stillschweigend einmal abgesehen, zeigt sich ein völlig anderes Bild.

Dann nämlich zeichnet sich eine eher seitliche Performance ab, welche eine Definition als Antriebswelle nicht gerechtfertigt erscheinen lässt. Durch den Vergleich des Dax 30 Performance mit dem Dax-Kursindex wird diese These eindrucksvoll unterlegt. Diese Sachverhalte zum Fundament existiert, aus meiner Sicht heraus, eine Antriebswelle prinzipiell als ein zwingend notwendiger fundamentaler Bestandteil einer übergeordneten Korrekturformation.

Somit ist die Sichtweise, wonach ein kompletter Zyklus durch eine Antriebswelle inklusive der dazugehörigen Korrekturen gebildet wird, nicht aufrecht zu halten. Die Mayas kannten bereits Zyklen von täglichen Abläufen bis hin zu sprichwörtlich astronomischen Dimensionen. Dieses Wissen zur Grundlage, würde in unserer Zeit, mit dem 13. Baktun, ein großer Maya-Zyklus enden.

Nach Abschluss dieses 5.128 Jahre währende Zyklus wird der Menschheit der Weg in eine andere Stufe geebnet; so der Glauben der Mayas. Erstaunlicherweise stimmen die Erkenntnisse der indigenen Hochkultur mit denen der modernen Wissenschaft überein. Denn rein zufällig endet mit dem 13. Baktun auch ein noch wesentlich größerer Zyklus, den wir als das “Platonisches Jahr” kennen und welcher sich über mehr als 25.000 Jahre erstreckt; 5 x 5.128=25.640!

Das Platonische Jahr

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Präzession der Erdachse

Als Zyklus der Präzession, auch großes Jahr, platonisches Jahr oder Weltjahr, wird die Präzessionsperiode der Erdachse von etwa 25.700 bis 25.800 Jahren bezeichnet. In diesem Zeitraum präzediert die Erdachse, die schräg zur Ebene der Ekliptik steht, einmal um die Achse durch den Erdmittelpunkt, die senkrecht auf der Ekliptik steht. Dadurch wandert der Frühlingspunkt einmal durch alle Tierkreiszeichen (Sternbilder). Quelle Wikipedia.

Vielleicht gibt die künftige Entwicklung der Menschheit, den Mayas recht. Vielleicht stehen wir tatsächlich vor einem grundlegenden Wandel, hin zu einem neuen Zeitalter, dessen Triebfeder dann durch einen Impuls gebildet wird. Die aktuellen Vorgänge lassen diesbezüglich Hoffnung aufkeimen, zeigen allerdings auch den momentan noch vorherrschenden Korrekturcharakter auf.

Gesetzt den Fall, dann sollten Sie, werte Leser, Ihre Altersvorsorge noch einmal überdenken, denn dann würden uns 25.640 goldene Jahre bevorstehen.